Abasár ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Gyöngyös im Komitat Heves.

Geografische Lage Abasár liegt am südlichen Fuß des Mátra-Gebirges im Weinanbaugebiet Mátraalja, dreißig Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Eger und sechs Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Gyöngyös. Nachbargemeinden sind Pálosvörösmart, Markaz und Visonta.

Geschichte Erstmals wurde der Ort als Saár in einer Urkunde von 1261 erwähnt. Ab 1901 hieß der Ort Abasár. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 521 Häuser und 2690 Einwohner auf einer Fläche von 3804 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Gyöngyös im Komitat Heves. 1950 wurde Pálosvörösmart eingemeindet, wurde jedoch 2006 wieder selbständig.

Gemeindepartnerschaften Plăieșii de Jo (ungarisch Kászonaltíz), Kreis Harghita, Rumänien Seefeld-Kadolz, Bezirk Hollabrunn, Österreich

Sehenswürdigkeiten Heimatmuseum im Kapásház Lourdes-Höhle Nepomuki-Szent-János-Statue aus dem 19. Jahrhundert Römisch-katholische Kirche Szent Péter és Pál apostol, ursprünglich im Mittelalter erbaut, 1731 im barocken Stil umgebaut Römisch-katholische Kirche Keresztelő Szent János születése, 1893 erbaut Römisch-katholische Kapelle Szent János Römisch-katholische Kapelle Szent Anna, auf dem Sár-hegy Sámuel-Aba-Statue, erschaffen 1984 von Aranka Till Szent-László-Statue Schloss Baldácsy (Baldácsy-kastély), erbaut Ende des 18. Jahrhunderts Weinkeller, der der Überlieferung nach das Grab von Sámuel Aba gewesen sein soll.

Verkehr In Abasár treffen die Landstraßen Nr. 2416 und Nr. 2419 aufeinander. Es bestehen Busverbindungen nach Pálosvörösmart, Mátrafüred und Gyöngyös sowie über Verpelét nach Eger. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Gyöngyös.

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Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Komitat Heves