Acățari [] (veraltet Acoșfalău; , ) ist eine Gemeinde im Kreis Mureș in der Region Siebenbürgen in Rumänien.
Geographische Lage mini|links|Lage der Gemeinde Acățari im Kreis Mureș Die Gemeinde Acățari liegt nördlich des Kokeltals (Podișul Târnavelor) im südlichen Teil des Kreises Mureș. Am Niraj, ein linker Nebenfluss des Mureș (Mieresch) und der Nationalstraße Drum național 13 – Teil der Europastraße 60 – befindet sich der Ort Acățari zehn Kilometer südöstlich von der Kreishauptstadt Târgu Mureș (Neumarkt am Mieresch) entfernt.
Das Gebiet der Gemeinde wird auf etwa 22 Kilometer von dem Vețca-Kanal durchquert.
Bis etwa 2010 verkehrte auf dem Areal der Gemeinde eine Schmalspurbahn der ursprünglichen Schmalspurstrecke von Cristești nach Sovata (Szováta).Trecerile la nivel cu soseaua E60 din Ungheni si Acatari au fost desfiintate bei transira.ro, abgerufen am 12. Februar 2018 (rumänisch)
Geschichte Der Ort Acățari wurde erstmals 1497 als ein Szeklerort urkundlich erwähnt. Auf eine Besiedlung des Gemeindeareals ab etwa dem 13. Jahrhundert deuten Nekropolen um die Dorfkirche des eingemeindeten Dorfes Vălenii (ungarisch Székelyvaja).
Im Königreich Ungarn gehörte die heutige Gemeinde dem Stuhlbezirk Maros alsó („Unter-Maros“) in der Gespanschaft Maros-Torda, anschließend dem historischen Kreis Mureș und ab 1950 dem heutigen Kreis Mureș an.
Bevölkerung Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt: Volkszählung Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere 1850 5026 647 4080 - 299 1900 5503 98 5239 57 109 1941 6295 25 6121 5 144 2002 4781 75 4424 1 281 2011 4738 91 4067 2 578 (Roma 483) 2021 5170 137 4383 3 647 (Roma 535) Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl und die der Magyaren 1941 registriert. Die höchste Einwohnerzahl der Rumänen (793) wurde 1920, die der Roma 2021 und die der Rumäniendeutschen 1900 ermittelt.Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 1,1 MB; ungarisch).
Sehenswürdigkeiten Zwischen den eingemeindeten Dörfern Murgești (ungarisch Nyárádszentbenedek) und Roteni (ungarisch Harasztkerék) befindet sich ein Römerweg und steht unter Denkmalschutz.Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 12,7 MB; rumänisch) Im eingemeindeten Szeklerdorf Vălenii (veraltet Oaia) die reformierte Kirche im 13. Jahrhundert errichtet und im 19. erneuert, und die Holzkirche Sfântul Nicolae 1696 errichtet, stehen unter Denkmalschutz. Im eingemeindeten Szeklerdorf Murgești die reformierte Kirche. Im eingemeindeten Szeklerdorf Roteni die neue reformierte KircheAngaben zur reformierte Kirche in Roteni bei biserici.org, abgerufen am 12. Februar 2018 (rumänisch) – an der Stelle eine ältere bis 1794 stand – 1838 errichtet, und die orthodoxe Kirche.Angaben zur orthodoxen Kirche in Roteni bei biserici.org, abgerufen am 12. Februar 2018 (rumänisch)
Städtepartnerschaften Die Gemeinde Acățari pflegt Gemeindepartnerschaften mit: Kasterlee in Belgien Beled, Dénesfa, Edve, Kisfalud, Mihályi und Répcevis in Ungarn
Weblinks
Acățari bei ghidulprimariilor.ro
Einzelnachweise
Kategorie:Ersterwähnung 1497