Ulrike Tappeiner (* 1959 in Bozen) ist eine italienische Biologin aus Südtirol.

Biographie Tappeiner studierte an der Universität Innsbruck Biologie und Informatik. 1985 erlangte sie mit einer Dissertation zur Pflanzenökologie ihre Promotion.Dissertation von Ulrike Tappeiner (Universität Innsbruck, 1985) In der Folge arbeitete sie als Universitätsassistentin am Institut für Botanik ihrer Alma Mater, ehe sie sich 1996 mit einer Untersuchung von Gebirgsökosystemen habilitierte.Habilitationsschrift von Ulrike Tappeiner (Universität Innsbruck, 1996) Seit 1995 leitet sie das Institut für Alpine Umwelt der Eurac Research. Parallel dazu arbeitete sie von 1996 an als Assoziierte Professorin am Institut für Botanik, seit 2005 als Universitätsprofessorin für Ökosystemforschung und Landschaftsökologie am Institut für Ökologie der Universität Innsbruck. Von 2012 bis 2018 stand sie zudem als Dekanin der Fakultät für Biologie vor. Von 2018 bis 2026 amtierte sie als Präsidentin der Freien Universität Bozen.

Veröffentlichungen

mit Axel Borsdorf, Erich Tasser (Hrsg.): Alpenatlas: society – economy – environment = Atlas des Alpes, Heidelberg: Spektrum 2008, ISBN 978-3-8274-2004-6. Südtirols Almen im Wandel: ökologische Folgen von Landnutzungsänderungen, Bozen: Europäische Akademie 2001. Die Umweltverträglichkeitsprüfung im Alpenraum, Berlin/Wien: Blackwell 1998, ISBN 978-3-8263-3214-2. ForumAlpin '96, Chamonix: recherche alpine; programmes et projets du secteur primaire = Alpenforschung, ETH Zürich, Institut für Agrarwirtschaft 1997.

Auszeichnungen 2026: Ehrenzeichen des Landes Tirol

Weblinks Curriculum Vitae (PDF-Datei) Ulrike Tappeiner auf Academia.edu

Einzelnachweise

Kategorie:Ökologe Kategorie:Hochschullehrer (Universität Innsbruck) Kategorie:Universitätspräsident Kategorie:Absolvent der Universität Innsbruck Kategorie:Eurac Kategorie:Person (Freie Universität Bozen) Kategorie:Person (Südtirol) Kategorie:Träger des Ehrenzeichens des Landes Tirol Kategorie:Italiener Kategorie:Geboren 1959 Kategorie:Frau