Längenbühl ist ein mit Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 9. Oktober 1990 ausgewiesenes Naturschutzgebiet mit der Nummer 1.168.

Lage Das Naturschutzgebiet befindet sich in den Naturräumen Schönbuch und Glemswald und Obere Gäue. Es liegt etwa 300 Meter nordöstlich von Renningen und ist auf drei Seiten umgeben vom Landschaftsschutzgebiet Nr. 1.15.089 Glemswald. Hauptmerkmal des Längenbühls ist der Steinbruch des Schilfsandsteins und dessen Abraumhalden.

Schutzzweck Laut Verordnung ist der Schutzzweck die Erhaltung eines ehemaligen Schilfsandsteinbruches mit abwechslungsreichen Abbruchwänden und Abraumhalden sowie einer vielfältigen Flora und Fauna, insbesondere von seltenen Moosarten im Bereich der Steinwände; der Schutz von verschiedenen Sukzessionsstadien, deren Erhaltung spezielle Pflegeeingriffe erfordern.

Flora und Fauna Im Schutzgebiet gedeiht die stark gefährdete Sprossende Felsennelke. In den Feuchtbiotopen leben Gelbbauchunke und Feuersalamander.

Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Böblingen

Literatur Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7995-5176-2

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mit Schutzgebietsverordnung und Karte

Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Böblingen Kategorie:Geographie (Renningen) Kategorie:Schutzgebietsgründung 1990