Penleinsmühle ist ein Wohnplatz der Gemeinde Illesheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Penleinsmühle liegt in der Gemarkung Westheim.

Geographie Die Einöde liegt am Erlenbach (im Unterlauf Linkenbach genannt), einem rechten Zufluss der Aisch. 0,75 km westlich des Ortes liegt der Riedbuck, 1 km östlich liegt das Bannholz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt an der Wasenmühle vorbei nach Ickelheim (1,1 km nordöstlich) bzw. nach Sontheim zur Kreisstraße NEA 39 (0,6 km südlich).

Geschichte Erstmals erwähnt wurde die Mühle in einer Urkunde des Jahres 1356, in der Hermann Bayern zu Sunthaim dem Kloster Heilsbronn jährlich einen Teilertrag seiner Mühle zusicherte. Im Jahr 1416 gehörte dem Kloster die Mühle selbst. Im Jahr 1585 wurde die Mühle als „Beheleinsmühl“ namentlich erwähnt.G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 385.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Penleinsmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Westheim und der 1817 gebildeten Ruralgemeinde Westheim zugeordnet.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 217. Nach 1888 wurde die Mühle zum Gemeindeteil Sontheim gerechnet. Am 1. Juli 1975 wurde der Ort im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Illesheim eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885 Einwohner 6 7 7 8 11 8HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1836 und 1885 als Wohngebäude. 1 1 1 1 Quelle Dort als Poenleinsmühle aufgelistet.

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Gumbertus (Westheim) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Bonifaz (Bad Windsheim) gepfarrt.

Literatur

Weblink

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Illesheim) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1356