mini|Die Wehrkreise des Deutschen Reiches nach dem „Anschluss Österreichs“ mini|Karte des Wehrkreises XVII Der Wehrkreis XVII (Wien) war eine territoriale Verwaltungseinheit der Wehrmacht im NS-Staat. Der Wehrkreis wurde nach dem „Anschluss Österreichs“ 1938 gebildet und bestand bis 1945. Ihm oblag die militärische Sicherung der Reichsgaue „Oberdonau“ und „Niederdonau“, mit Teilen des aufgelösten Burgenlandes, sowie die Ersatzgestellung und Ausbildung von Teilen des Heeres in diesem Gebiet. Der Wehrkreis umfasste die beiden Wehrersatzbezirke Wien und Linz. Das Hauptquartier befand sich in Wien.
Befehlshaber mini|Ansprache durch den Kommandierenden General Werner Kienitz bei einer Rekrutenvereidigung auf dem Heldenplatz am 9. Dezember 1938 Die Befehlshaber des Wehrkreises XVII waren: Werner Kienitz 1938–1939 Otto von Stülpnagel 1939 Alfred Streccius 1940–1943 Albrecht Schubert 1943–1944 Hans-Karl Freiherr von Esebeck 1944 Albrecht Schubert – 1945
Chef des Generalstabes Oberstleutnant Heinrich Kodré 26. Februar 1943 – 1944
Literatur Burkhart Müller-Hillebrand: Das Heer 1933–1945. Mittler & Sohn, Frankfurt am Main. Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Biblio-Verlag, Bissendorf.
#17 Kategorie:Militärische Einrichtung in Wien Kategorie:Historische Organisation (Wien) Kategorie:Geschichte Wiens (20. Jahrhundert) Kategorie:Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1938 Kategorie:Aufgelöst 1945