Walter M. Simonds (* 31. Januar 1911; † 11. Dezember 1992Walter M Simonds im Social Security Death Index) war ein US-amerikanischer Szenenbildner und Artdirector.
Leben Simonds begann seine Karriere im Filmstab 1955 als Artdirector bei Delbert Manns Drama Marty. 1956 war er hierfür zusammen mit Ted Haworth und Robert Priestley für den Oscar in der Kategorie Bestes Szenenbild nominiert, die Auszeichnung ging in diesem Jahr jedoch an die Literaturverfilmung Die tätowierte Rose von Regisseur Daniel Mann. War Simonds zu Beginn seiner Karriere auch für das Fernsehen tätig gewesen, arbeitete er nach seiner Oscarnominierung hauptsächlich für den Film; zu seinen weiteren Filmen zählen unter anderem die Elvis-Presley-Vehikel Flammender Stern und Frankie und Johnny sowie die John-Wayne-Filme Die grünen Teufel, Geier kennen kein Erbarmen und McQ schlägt zu. Anfang bis Mitte der 1970er Jahre arbeitete er an einer Reihe von Fernsehfilmen, sein letztes Engagement hatte er 1976 bei der Actionkomödie Die verrückteste Rallye der Welt.
Filmografie (Auswahl) 1955: Marty 1960: Flammender Stern (Flaming Star) 1964: Ein tollkühner Draufgänger (The Lively Set) 1966: Alvarez Kelly 1966: Frankie und Johnny (Frankie and Johnny) 1968: Die grünen Teufel (The Green Berets) 1971: Der Omega-Mann (The Omega Man) 1972: Flucht in die Wildnis (Napoleon and Samantha) 1973: Geier kennen kein Erbarmen (Cahill United States Marshal) 1974: McQ schlägt zu (McQ) 1975: New York antwortet nicht mehr (The Ultimate Warrior) 1976: Die verrückteste Rallye der Welt (The Gumball Rally)
Nominierungen 1956: Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Szenenbild für Marty
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Einzelnachweise
Kategorie:Szenenbildner Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1911 Kategorie:Gestorben 1992 Kategorie:Mann