Die Playoffs um den Stanley Cup des Jahres 1946 begannen am 19. März 1946 und endeten am 9. April 1946 mit dem 4:1-Erfolg der Canadiens de Montréal gegen die Boston Bruins. Die Canadiens gewannen damit den zweiten Titel in den letzten drei Jahren sowie den insgesamt sechsten ihrer Franchise-Geschichte. Zudem hatten sie in Person von Elmer Lach den Topscorer der Playoffs in ihren Reihen. Die Bruins hingegen mussten die zweite Finalniederlage in Folge hinnehmen, zuletzt waren sie 1943 den Detroit Red Wings unterlegen gewesen.

Modus Für die Playoffs qualifizierten sich die vier besten Teams der Liga. Im Halbfinale standen sich der Erste und der Dritte sowie der Zweite und der Vierte der Abschlusstabelle gegenüber. Die jeweiligen Sieger bestritten anschließend das Stanley-Cup-Finale.

Alle Serien wurden dabei im Best-of-Seven-Modus ausgetragen, das heißt, dass ein Team vier Siege zum Weiterkommen benötigte. Das höher gesetzte Team hatte dabei in den ersten beiden Spielen Heimrecht, die nächsten beiden das gegnerische Team. Sollte bis dahin kein Sieger aus der Runde hervorgegangen sein, wechselte das Heimrecht von Spiel zu Spiel. So hatte die höher gesetzte Mannschaft in den Spielen 1, 2, 5 und 7, also vier der maximal sieben Spiele, einen Heimvorteil.

Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden blieben, folgte die Overtime. Sie endete durch das erste erzielte Tor (Sudden Death).

Qualifizierte Teams (1) (2) (3) (4)

Playoff-Baum

Halbfinale (1) Canadiens de Montréal – (3) Chicago Black Hawks

(2) Boston Bruins – (4) Detroit Red Wings

Stanley-Cup-Finale (1) Canadiens de Montréal – (2) Boston Bruins

Stanley-Cup-Sieger Stanley-Cup-Sieger100px|Logo der Montréal CanadiensCanadiens de MontréalTorhüter: Bill Durnan

Verteidiger: Émile Bouchard, Frank Eddolls, Glen Harmon, Leo Lamoureux, Ken Reardon

Angreifer: Joe Benoit, Toe Blake (C), Erwin Chamberlain, Bob Fillion, Wilbert Hiller, Elmer Lach, Ken Mosdell, Buddy O’Connor, Jimmy Peters, Gerry Plamondon, Billy Reay, Maurice Richard Cheftrainer: Dick Irvin  General Manager: Tommy Gorman

Beste Scorer Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, PIM = Strafminuten; Fett: Bestwert Spieler Team GP G A Pts PIM Elmer Lach Montréal 9 5 12 17 4 Toe Blake Montréal 9 7 6 13 5 Maurice Richard Montréal 9 7 4 11 15 Milt Schmidt Boston 10 3 5 8 2 Bep Guidolin Boston 10 5 2 7 13 Bob Fillion Montréal 9 4 3 7 6 Woody Dumart Boston 10 4 3 7 0 Bobby Bauer Boston 10 4 3 7 2 Wilbert Hiller Montréal 9 4 2 6 2 Erwin Chamberlain Montréal 9 4 2 6 18

Beste Torhüter Die kombinierte Tabelle zeigt die drei besten Torhüter in der Kategorie Gegentorschnitt sowie den jeweils Führenden in Shutouts und Siegen.

Abkürzungen: GP = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), W = Siege, L = Niederlagen, GA = Gegentore, SO = Shutouts, GAA = Gegentorschnitt; Fett: Bestwert; Sortiert nach Gegentorschnitt.Erfasst werden nur Torhüter mit 120 absolvierten Spielminuten. Spieler Team GP Min W L GA SO GAA Bill Durnan Montréal 9 581:16 8 1 20 0 2,06 Frank Brimsek Boston 10 651:07 5 5 29 0 2,67 Harry Lumley Detroit 5 309:51 1 4 16 1 3,10

Weblinks Stanley-Cup-Playoffs 1946 auf hockey-reference.com Alle Boxscores der Playoffs auf bigmouthsports.com (PDF-Dokument, 580 kB)

#1946 Kategorie:Eishockeyveranstaltung 1946