Mäusberg (fränkisch: MaisbärchE. Fuchshuber: Uffenheim. S. 134. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „maisbærχ“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Ipsheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Mäusberg liegt in der Gemarkung Mailheim.
Geographie Die Einöde liegt am Fuße des Roten Berges (), der sich im Süden erhebt. Im Osten grenzt der Obere Wald an. 1 km im Nordwesten liegt das Flurgebiet Am Holzweg. Ein Anliegerweg führt nach Ipsheim zur Kreisstraße NEA 35 (2,8 km nordwestlich).
Geschichte Der Ort wurde im Salbuch des Klosters Heilsbronn von 1432 als „Mewsprůn“ erstmals schriftlich erwähnt. 1726 wurde der Ort erstmals „Meußberg“ genannt. Das Bestimmungswort ist die Maus in der Pluralform. Spätestens im 18. Jahrhundert war Mäusberg eine Abdeckerei.E. Fuchshuber: Uffenheim. S. 134.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Mäusberg aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Vogtamt Lenkersheim aus. Das Anwesen war die Abdeckerei für Ipsheim und hatte das Kastenamt Ipsheim als Grundherrn.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim. S. 112.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Bd. 6, Sp. 837.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Külsheim und Kammeramt Ipsheim. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Mäusberg dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Ipsheim und der 1817 gebildeten Ruralgemeinde Ipsheim zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es nach Mailheim umgemeindet.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim. S. 214. Am 1. Mai 1978 wurde Mäusberg im Zuge der Gebietsreform in Bayern in den Markt Ipsheim eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 5 9 7 9 9 6 3 6 3 1 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1 1Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Ipsheim) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Bonifaz (Bad Windsheim) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Ipsheim) Kategorie:Ersterwähnung 1432 Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim