mini|hochkant|Hammerwerk aus Battenberg Das Hammerwerk aus Battenberg ist ein Schwanzhammer. Es stand ursprünglich in Battenberg (Eder) im Landkreis Waldeck-Frankenberg und seine Kernteile wurden 1980 in den Hessenpark bei Neu-Anspach transloziert.
Geschichte 1772 wurde der nordwestlich von Battenberg an der Eder gelegene Auhammer erstmals urkundlich erwähnt.
Gründer waren drei fürstliche Beamte: Salzinspektor Friedrich Ludwig Klingelhöfer, Stadthauptmann Andreas Stapp und Hüttenverwalter Johann Ernst Doepp. Die 1773 erbaute Anlage bestand aus einem Stabhammer mit zwei Feuern, einem Zainhammer und einem Kalzinierhaus. 1789 wurde die hessisch-darmstädtische Domänenverwaltung Eigentümerin des Hammers. 1873 erwarb das westfälische Eisenwerk Hasenclever & Sohn das Hammerwerk.
1958 wurde das Hammerwerk stillgelegt. Nach dem Abriss des Gebäudes waren nur noch Teile des Hammerwerks erhalten: das gusseiserne Wasserrad, der Bär, der Hammerstiel und die Hülse. Diese Teile wurden in den Hessenpark gebracht und in das dort 1980/81 nach historischem Vorbild rekonstruierte Hammerwerk eingebaut.
Die Rekonstruktion von Hammerhaus und Hammer stellt den Stand von 1873 dar. Der Auhammer wird von einem oberschlächtigen Wasserrad, bei dem das Wasser von oben zufließt, angetrieben.
Literatur Gerhard Seib: Der Auhammer im Hessenpark. In: Eugen Ernst, Heinz Reitz: Mühlen in Geschichte und Zukunft (= Schriftreihe des Hessischen Freilichtmuseums. Heft 8). Hessenpark, Neu-Anspach 1991, S. 45–47.
Weblinks
Eintrag auf der Seite des Hessenparks
Kategorie:Versetztes Bauwerk in Hessen Kategorie:Erbaut in den 1770er Jahren Kategorie:Hessenpark Kategorie:Bauwerk in Battenberg (Eder) Kategorie:Wassermühle im Landkreis Waldeck-Frankenberg Kategorie:Ersterwähnung 1772 Battenberg Kategorie:Bauwerk in Neu-Anspach