Der Amtsbezirk Feldsberg war zwischen 1853 und 1867 eine Verwaltungseinheit im Weinviertel in Niederösterreich.
Der Amtsbezirk war der Kreisbehörde in Korneuburg unterstelltSchematismus der k.k. Finanzbeamten des Österr. Kaiserstaates, Verlag Jos. A. Kienreich, Graz 1858, p 14 online und besorgte deren Amtsgeschäfte vor Ort. Die Zuständigkeit erstreckte sich neben Feldsberg auf die damaligen Gemeinden Bernhardsthal, Bischofswarth, Drasenhofen, Falkenstein, Garschönthal, Guttenbrunn, Kleinhadersdorf, Hausbrunn, Herrnbaumgarten, Katzelsdorf, Ketzelsdorf, Altlichtenwarth, Ottenthal, Poysbrunn, Poysdorf, Rabensburg, Reinthal, Schrattenberg, Kleinschweinbarth, Steinebrunn, Stützenhofen, Oberthemenau, Unterthemenau, Walterskirchen, Wetzelsdorf und Wilhelmsdorf.Niederösterreichischer Gemeinde-Schematismus (mit Ausnahme der Gross-Commune Wien) mit statistisch-topographischen Notizen für die Wahlperiode 1861-1863 verfasst und herausgegeben von Eduard Matzenauer, Carl Gerolds Sohn, Wien 1862 online
Der Amtsbezirk umfasste dabei 27 Gemeinden mit 25.322 Einwohnern (lt. Zählung von 1851).Karl Freiherr von Czoernig: Ethnographie der österreichischen Monarchie. 1. Band, Hof- und Staatstruckerei, Wien 1857, S. 665 – online unter einsehbar
Quellen Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Österreich, Jahrgang 1853, LXXXI. Stück, Nr. 249, Verordnung der Minister des Inneren, der Justiz und der Finanzen vom 25. November 1853
Einzelnachweise
Feldsberg Kategorie:Weinviertel Kategorie:Valtice Feldsberg Kategorie:Aufgelöst 1867