Andreas Zurbriggen (* 24. Juni 1986 in Saas-Fee) ist ein Schweizer Komponist, Musikpublizist, Journalist und Autor.
Leben und Wirken
Andreas Zurbriggen studierte Komposition an der Hochschule der Künste Bern bei Daniel Glaus sowie Musikwissenschaft, Geschichte, Mediävistik und Kunstgeschichte an der Universität Bern und der Universität Zürich.Andreas Zurbriggen auf musinfo.ch. Abgerufen am 26. Januar 2018.
Zurbriggen war young composer beim 24. Davos Festival,Alfred Zimmerlin: Pendeln zwischen den Kulturen. Neue Zürcher Zeitung. 10. August 2009, abgerufen am 26. Januar 2018. eingeladener Komponist bei der Shanghai New Music Week und war 2019 Composer in Residence beim Festival Musikdorf Ernen. 2019 erhielt er den Kulturförderpreis vom Kanton Wallis und war zudem Atelierstipendiat in Berlin.
Seine Werke wurden von Orchestern und Ensembles interpretiert wie zum Beispiel dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Ensemble Phoenix Basel, dem Voice-Recorder Duo UMS ’n JIP, dem Oberwalliser Vokalensemble, der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg und dem Mondrian Ensemble Basel.Andreas Zurbriggen auf culturevalais.ch. Abgerufen am 26. Januar 2018.
Neben seiner Tätigkeit als Komponist arbeitet er als Journalist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Seine Artikel erscheinen u. a. in der Neuen Zürcher Zeitung, in verschiedenen Tamedia-Zeitungen, der Neuen Zeitschrift für Musik, der Schweizer Musikzeitung, dem Tages-Anzeiger sowie dem Walliser Boten.
Er lebt als freischaffender Komponist und Journalist im Kanton Wallis.
Kompositionsstil Zurbriggens Musik ist gekennzeichnet durch ein erneutes Hineinhorchen in traditionelle musikalische Materialien, die in einen modernen Kontext gestellt werden.
Werke (Auswahl)
Publikationen ‹Du innig Roth›. Wolfgang Rihm und die Klavierliedtradition. In: Dialoge und Resonanzen. Musikgeschichte zwischen den Kulturen, Theo Hirsbrunner zum 80. Geburtstag, edition text + kritik, München 2011 Eduard Brinckmeier als Übersetzer des ‹Gesang aus Fingal›. Eine Richtigstellung. In: Brahms-Studien Band 17, Tutzing 2014. Minimal Music aus Heimatklängen. Der litauische musikalische Minimalismus hat seine Wurzeln nicht nur in New York. In: Neue Zeitschrift für Musik 06/2017, Seite 30–31 Monochrome Klanglandschaften. Justė Janulytė und der grosse Reiz der Einfarbigkeit. In: Dissonanz, Nr. 142 06/2018, Seite 21–28 Progressive Traditionalisten. Wie zwei umtriebige Walliser die Schweizer Volksmusikszene auf den Kopf stellten. In: Musicking Collective. Codierungen kollektiver Identität in der zeitgenössischen Musikpraxis der Schweiz und ihrer Nachbarländer, hrsg. von Leo Dick u. a., Bern 2024, Seite 66–85 Internat des Kollegiums Spiritus Sanctus. Streifzüge durch fünf Jahrhunderte, Visp/Brig 2026.
Weblinks
Portrait und Werkverzeichnis beim Schweizerischen Musikinformationszentrum Künstlerportrait bei Kultur Wallis
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist klassischer Musik (21. Jahrhundert) Kategorie:Komponist (Neoklassik) Kategorie:Komponist (Schweiz) Kategorie:Komponist (Chor) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1986 Kategorie:Mann