Veitsmühle ist ein Wohnplatz des Marktes Obernzenn im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Veitsmühle liegt in der Gemarkung Oberaltenbernheim.

Geografie Die Einöde liegt an der Zenn. Unmittelbar östlich mündet der Seebach als linker Zufluss in die Zenn. Sie besteht aus einem Wohnhaus und acht Nebengebäuden. Der Ort liegt an einer Gemeindeverbindungsstraße, die nach Rappenau (1,5 km nordwestlich) bzw. nach Oberaltenbernheim zur Staatsstraße 2413 führt (0,3 km südöstlich).

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Veitsmühle zu Oberaltenbernheim. Die Mühle hatte das Deutschordenskommende Virnsberg als Grundherrn.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 117. Die Veitsmühle erhielt die Hausnummer 8 des Ortes Oberaltenbernheim.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Veitsmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Oberaltenbernheim und der 1811 gebildeten Ruralgemeinde Oberaltenbernheim zugeordnet. Nach 1888 wurde die Mühle zu Oberaltenbernheim gezählt. Am 1. Januar 1972 wurde Veitsmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Obernzenn eingemeindet.

Baudenkmal Haus Nr. 8: Wohnhaus mit Schopfwalm, 1861

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1871 1885 Einwohner 4 6 6 10 11HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1836 und 1885 als Wohngebäude. 1 1 1 2Quelle

Religion Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren ursprünglich nach St. Martin (Unteraltenbernheim) gepfarrt, seit Anfang des 19. Jahrhunderts war die Pfarrei Allerheiligen (Egenhausen) zuständig, seit Ende des 19. Jahrhunderts ist es die Pfarrei St. Maria (Unterzenn). Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Mariä Himmelfahrt (Sondernohe) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Obernzenn Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ort an der Zenn