Alexander von Rosen (* 13. April 1930 in Reval, Estland; † 7. September 2014 in DeutschlandTodesanzeige, Badische Zeitung vom 12. September 2014 ) war ein deutscher Schauspieler bei Bühne und Fernsehen.
Leben und Wirken Der aus dem heutigen Tallinn stammende Baltendeutsche kam bereits in jungen Jahren nach Deutschland und wurde zu Beginn der 1950er Jahre von Eduard Marks in Hamburg künstlerisch ausgebildet. Sein Theaterdebüt gab von Rosen 1953 in Ulm, im darauf folgenden Jahr ging er nach Gelsenkirchen, wo er bis Ende desselben Jahrzehnts blieb. Weitere Bühnenstationen waren unter anderem Münster (Städtische Bühnen), München (Kammerspiele) und Berlin (Schiller-Theater).
Vor die Fernsehkamera trat Alexander von Rosen erstmals 1961 und blieb dort nur gut ein Jahrzehnt aktiv. Abgesehen von seiner vorletzten Rolle, als er mit Berthold Schenk Graf von Stauffenberg in dem Fernsehzweiteiler Operation Walküre den Bruder des Anti-Hitler-Verschwörers und Widerstandskämpfers Claus Schenk Graf von Stauffenberg verkörperte, sind seine dort absolvierten Auftritte wenig bemerkenswert. Bereits 1972 verschwand von Rosen komplett aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit.
In den 1980er Jahren war von Rosen Mitarbeiter der Existential-psychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte, Schule für Initiatische Therapie von Karlfried Graf Dürckheim und Maria Hippius-Gräfin Dürckheim in Todtmoos-Rütte.
Sein Grab befindet sich auf dem Inneren Neustädter Friedhof in Dresden.
Filmografie 1961: Auf der Suche nach Glück 1965: Das Kriminalmuseum: Der Koffer 1965: Die fünfte Kolonne – Ein Mann namens Pavlow 1966: Der Mann, der sich Abel nannte 1966: Baumeister Solness 1966: Die fünfte Kolonne – Stahlschrank SG III 1967: Die Mission 1967: Das Attentat – Heydrich in Prag 1969: Frei bis zum nächsten Mal 1971: Die Münchner Räterepublik 1971: Operation Walküre 1972: Novellen aus dem wilden Westen
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Einzelnachweise
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