Johann Matthäus Re[h]mMarc Rosenberg: Der Goldschmiede Merkzeichen. 3. Auflage. Frankfurt 1922, S. 186, Nr. 784; . oder Jean-Mathieu Rehm war ein Goldschmied des 17. und 18. Jh. in Augsburg.
Leben Er war Goldschmiedmeister im Jahre 1696, als er Susanna Barbara Sprockhoff, die Tochter des Goldschmiedes Paul Hillebrand Sprockhoff heiratete,Protokolle des Hochzeitsamts Augsburg, 1696, Juni 3, Seite 238. Zitiert in Mayor und Historischer Verein. bei welchem er wohl als Lehrling gearbeitet hatte. Nach Susannas Tod heiratete er 1707 erneutProtokolle des Hochzeitsamts Augsburg, 1707, Nov. 13, Seite 177,v. Zitiert in Mayor. und verließ Augsburg wenig später. Sein Name erscheint erneut in einer Goldschmiedsliste von 1709, aber mit der Anmerkung „ist nicht mehr hier“.J. Mayor: L’Ancienne Genève - L’Art et les Monuments. Ch. Eggimann & Cie., Genève 1896, S. 52–60.Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben, 1895, 22–25, S. 135; books.google.ch lesbar in Google-Suche
Ein gewisser Johann Matthäus Rem hat von 1628 bis 1639 ein Stammbuch geführt. Eintragungen darin stammen aus Regensburg, Altdorf, Krems und Augsburg. Es befindet sich in der Württembergischen Landesbibliothek, Stuttgart.Repertorivm Alborvm Amicorvm - Stammbuch des Johann Matthäus Rem Aufgrund der Lebensdaten kann vermutet werden, dass es sich bei dieser Person nicht um dieselbe Person handelt.
Werk mini|100px|MeisterzeichenVon seinen Arbeiten mit Meisterzeichen sind mehrere erhalten, alle mit Stempel (BZ) „Augsburg für 1697–99“:Großer Augsburger Becher, Auktion vom 19. Mai 2017. lempertz.com Gobelet André Falquet, Maison Tavel (Genf), 22 cm, 552 g (Stand: 2008) Teilvergoldeter Kugelbecher mit weißsilbernen Medaillons und vergoldet aufgesetzter Ornamentik. 27 cm, Nationalmuseum Budapest. (Silberausstellung Budapest 1884) Vergoldeter Kugelbecher mit Zügen. Inschr. v. 1703–1789, 14,3 cm, Sammlung vaterländischer Kunstdenkmale Stuttgart. (Stand: 1922) Ehemals Sammlung Seyffer Stuttgart, Auktionskatalog 1887 Nr. 665. Teilvergoldeter Kugelbecher mit Zügen u. Inschr. v. 1705, 24,5 cm, Gemeindeschießstand Pfunds. Ausstellung Innsbruck 1893, Kat. S. 77 Nr. 36. Teilvergoldeter Becher mit getriebenen Medaillonköpfen und Blattranken, 8,6 cm. J. Jacobson in St. Petersburg 1885. Teilvergoldeter Becher mit drei getriebenen Medaillonköpfen zwischen Blattranken, 9,2 cm. Alexander von Günzburg in St. Petersburg 1885. Teilvergoldeter, konischer Becher auf eingezogenem Standring mit profiliertem Lippenrand. Die Wandung mit reichem getriebenem Akanthuswerk auf punzierter Mattierung. Unter dem Lippenrand kleine spätere Monogrammgravur „SEA“. Tremulierstich zwischen Marken. 16,3 cm, 357 g.lempertz.com: Großer Augsburger Becher Teilvergoldeter Becher, mit drei getriebenen Medaillonköpfen zwischen Blattranken, leicht nach oben aufgeweitet. Zweireihige Nuten unter der Kante des Auslegers. Tremolierstich. 9 cm, 127 g. Objekt mit Markenzeichen, 28 × 21,5 cm, Höhe 12 cm, Appenzell Innerrhoden.Rainald Fischer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Innerrhoden. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Birkhäuser, 1984, S. 547 (Google Books). Kugelfußdeckelbecher. Silber; teilweise vergoldet. Auf drei Kugelfüßen konischer Becher mit profiliertem Lippenrand. Die Wandung mit gedrehtem Pfeifenornament unter flach getriebenen Akanthusgebinden. Der Stülpdeckel mit entsprechendem Dekor und großem Kugelknauf.lempertz.com - Augsburger Kugelfußdeckelbecher (Lot 535) (archive)
Einzelnachweise
Kategorie:Goldschmied (Augsburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 18. Jahrhundert Kategorie:Mann