Kreuthhof ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet von Ehingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Kreuthhof lag in der Gemarkung Dambach.

Geografie Unmittelbar nordöstlich der ehemaligen Einöde liegen der Kreutweiher und das Waldgebiet Kreuterschlag. 200 Meter südwestlich liegen die Flurgebiete Im Aufeld und die Auwiesen, 200 Meter südöstlich die Wasserrunzel.

Geschichte Kreuthof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus zwei Halbhöfen. Grundherr beider Anwesen war das ansbachische Verwalteramt Schwaningen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 434f. (= J. K. Bundschuh, Bd. 3, Sp. 210). Hiernach gab es eine Untertansfamilie. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 552f.

Infolge des Gemeindeedikts wurde Kreuthof dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt Lentersheim und der Ruralgemeinde Dambach zugewiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534. Spätestens 1961 wurde der Hof abgebrochen.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 Einwohner 7 14 5 9 5 4 10 3 HäuserEs werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1961 als „Wohngebäude“. 2 1 1 1 1 1 Quelle

Religion Der Ort war evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Dambach) gepfarrt.

Literatur

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Ehingen, Mittelfranken) Kategorie:Wüstung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert