Ilse Rose-Vollborn (* 25. August 1911 in Berlin; † 1974 ebenda) war eine deutsche Schauspielerin auf der Bühne und im Film.

Leben und Wirken Ilse Vollborn studierte von 1929 bis 1930 an der von Max Reinhardt gegründeten Schauspielschule des Deutschen Theaters. Mit 19 Jahren stieß sie zum Rose-Theater in Berlin und heiratete dort im Jahr darauf den Schauspielkollegen Willi Rose, der dem Familienclan angehörte. Mehrere Jahre lang blieb sie unter ihrem nunmehrigen Namen Ilse Rose-Vollborn dem Rose-Theater verbunden, ehe sie sich ab 1935 ganz auf die Filmschauspielerei konzentrierte. Bis Kriegsausbruch 1939 drehte die Künstlerin Film auf Film – sowohl heitere Geschichten wie das Volksstück Donner, Blitz und Sonnenschein mit Karl Valentin als auch dramatische Geschichten wie den Fliegerfilm Gewitterflug zu Claudia mit Willy Fritsch.

Nach dem Kriminalmelodram Die Frau ohne Vergangenheit beendete Ilse Rose-Vollborn unmittelbar vor Beginn des Zweiten Weltkriegs ihre Filmkarriere und kehrte auch nicht mehr zur Bühne zurück.

mini|hochkant|Grab von Ilse Rose-Vollborn auf dem Friedhof Heerstraße in Berlin-Westend Sie blieb bis zu ihrem Tod mit Willi Rose verheiratet. Die beiden hatten eine gemeinsame Tochter namens Corinna.

Ilse Rose-Vollborn starb 1974 nach einem Gehirnschlag in Berlin. Ihr Urnengrab befindet sich auf dem landeseigenen Friedhof Heerstraße in Berlin-Westend (Grablage: II-Ur 10-1-22).Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Grabstätten. Haude & Spener, Berlin 2006, ISBN 3-7759-0476-X, S. 199. Sie ruht dort an der Seite ihres 1978 verstorbenen Gatten Willi Rose.Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Begräbnisstätten. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S. 493.

Filmografie (komplett) 1933: Der Jäger aus Kurpfalz 1935: Der Mann mit der Pranke 1935: Die selige Exzellenz 1936: Moral 1936: Annemarie. Die Geschichte einer jungen Liebe 1936: Donner, Blitz und Sonnenschein 1936: Kinderarzt Dr. Engel 1937: Gewitterflug zu Claudia 1937: Zwischen den Eltern 1938: Es leuchten die Sterne 1939: Die Frau ohne Vergangenheit

Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 3: Peit–Zz. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, S. 1432; .

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