mini|„Dr. Julius Tietz“, Direktor der Stadttöchterschule I in Hannover von 1873 bis 1905
Julius Tietz (* 30. Januar 1838 in Breese bei Dannenberg (Elbe);Reinhold Jenne: Mushacke's deutscher Schul-Kalender für 1876. II. Teil: Historisch-statistische und Personal-Nachrichten über die Unterrichts- und Prüfungs-Behörden und die höheren Unterrichts-Anstalten in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz ..., Leipzig: B. G. Teubner Verlag, 1876, S. 231; † nach 1901)Die Stadttöchterschule (seit Ostern 1862 Stadttöchterschule 1) zu Hannover während des Zeitraums von 1802 bis 1902 dargestellt in Veranlassung ihres 100jährigen Bestehens am 6.5.1902 von Julius Tietz, Hannover: Wilhelm Riemschneider, 1902 war ein deutscher Theologe und Schulleiter.R. Hartmann: Geschichte Hannovers von den ältesten Zeiten bis in die Gegenwart. Mit besonderer Rücksichtnahme auf die Entwicklung der Residenzstadt Hannover, Hannover: Ernst Kniep, 1880, S. 649;
Leben
Julius Tietz wurde zur Zeit des Königreichs Hannover als Sohn des in Horst tätigen Pastors Tietz geboren.Wilhelm Brand: Jahresbericht über das Gymnasium Andreanum womit zu der am 17., 18. und 19. März stattfindenden öffentlichen Prüfung und Schulfeierlichkeit gehorsamst einladet ..., Hildesheim: Gerstenbergsche Buchdruckerei, 1856, S. 25; Ähnlich wie der spätere Geograph Julius KettlerHugo Thielen: Kettler, (2) Julius. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 198. war auch Julius Tietz ein Cousin der späteren Frauenrechtlerin Hedwig Kettler, geborene Reder.Karin Ehrich, Christiane Schröder (Hrsg.): Adlige, Arbeiterinnen und ... Frauenleben in Stadt und Region Hannover vom 17. bis zum 20. Jahrhundert ( = Materialien zur Regionalgeschichte, Bd. 1), hrsg. im Auftrag der Hannover-Region, dem Kommunalverband Großraum Hannover u. a., Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte, 1999, ISBN 978-3-89534-292-9 und ISBN 3-89534-292-0, S. 134, 153;
In Hildesheim besuchte Julius Tietz ab Ostern 1852 bis Michaelis das Gymnasium Andreanum. Anschließend ging er nach Göttingen, um an der dortigen Universität das Fach Theologie zu studieren.
In Hannover wurde Tietz zunächst Lehrer an der Realschule 1. Ordnung, bevor er am 17. Februar 1873 in der Nachfolge von Wilhelm Nöldeke zum Direktor der Stadttöchterschule I in Hannover ernannt wurde.
Im Zuge der Gründung von Mädchengymnasien auf Initiative seiner Cousine Hedwig Kettler behauptete ausgerechnet Julius Tietz in seiner Eigenschaft als Direktor der ersten Stadttöchterschule Hannovers,
Schriften Predigt gehalten am zweiten Weihnachtstage 1863. In: Programm der höheren Bürgerschule [Hannovers], Hannover: Friedrich Culemann, 1864 Die geschichtliche Entwickelung des deutschen Nationalbewußtseins. Hannover: Hahn, 1880 Die Stadttöchterschule (seit Ostern 1862 Stadttöchterschule 1) zu Hannover während des Zeitraums von 1802 bis 1902 dargestellt in Veranlassung ihres 100jährigen Bestehens am 6.5.1902 von Julius Tietz, Hannover: Wilhelm Riemenschneider, 1902
Archivalien Archivalien von und über Julius Tietz finden sich beispielsweise im Zusammenhang mit der Lehrplankommission Ende des 19. Jahrhunderts in Hannover, in der Anfangs auch Leon Wespy mitarbeitete: Im Stadtarchiv Hannover unter der Signatur NL Kett. Nr. 351 als „Schreiben von Dr. Julius Tietz vom 5.5.1898“
Einzelnachweise
Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert) Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert) Kategorie:Schulleiter (Hannover) Kategorie:Sachbuchautor Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1838 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann