Die Playoffs um den Stanley Cup des Jahres 1953 begannen am 24. März 1953 und endeten am 16. April 1953 mit dem 4:1-Sieg der Canadiens de Montréal gegen die Boston Bruins. Bei ihrer dritten Finalteilnahme in Serie errangen die Canadiens ihren ersten Titel seit 1946 sowie ihren insgesamt siebten der Franchise-Geschichte. Die Boston Bruins bestritten unterdessen ihr erstes Endspiel seit 1946, in dem sie Montréal mit dem gleichen Endergebnis von 1:4 unterlegen waren. Darüber hinaus stellte Boston in Person von Ed Sandford den Topscorer dieser Playoffs.

Modus Für die Playoffs qualifizierten sich die vier besten Teams der Liga. Im Halbfinale standen sich der Erste und der Dritte sowie der Zweite und der Vierte der Abschlusstabelle gegenüber. Die jeweiligen Sieger bestritten anschließend das Stanley-Cup-Finale.

Alle Serien wurden dabei im Best-of-Seven-Modus ausgetragen, das heißt, dass ein Team vier Siege zum Weiterkommen benötigte. Das höher gesetzte Team hatte dabei in den ersten beiden Spielen Heimrecht, die nächsten beiden das gegnerische Team. Sollte bis dahin kein Sieger aus der Runde hervorgegangen sein, wechselte das Heimrecht von Spiel zu Spiel. So hatte die höher gesetzte Mannschaft in den Spielen 1, 2, 5 und 7, also vier der maximal sieben Spiele, einen Heimvorteil.

Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden blieben, folgte die Overtime. Sie endete durch das erste erzielte Tor (Sudden Death).

Qualifizierte Teams (1) (2) (3) (4)

Playoff-Baum

Halbfinale (1) Detroit Red Wings – (3) Boston Bruins

(2) Canadiens de Montréal – (4) Chicago Black Hawks

Stanley-Cup-Finale (2) Canadiens de Montréal – (3) Boston Bruins

Stanley-Cup-Sieger Stanley-Cup-Sieger100px|Logo der Montréal CanadiensCanadiens de Montréal Torhüter: Gerry McNeil, Jacques Plante

Verteidiger: Émile Bouchard (C), Doug Harvey, Tom Johnson, Dollard St. Laurent, Bud MacPherson, Eddie Mazur

Angreifer: Floyd Curry, Lorne Davis, Dick Gamble, Bernie Geoffrion, Elmer Lach, Calum MacKay, Paul Masnick, John McCormack, Paul Meger, Dickie Moore, Ken Mosdell, Bert Olmstead, Billy Reay, Maurice Richard Cheftrainer: Dick Irvin  General Manager: Frank J. Selke

Beste Scorer Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, PIM = Strafminuten; Fett: Bestwert Spieler Team GP G A Pts PIM Ed Sandford Boston 11 8 3 11 11 Bernie Geoffrion Montréal 12 6 4 10 12 Dave Creighton Boston 11 4 5 9 10 Johnny Peirson Boston 11 3 6 9 2 Fleming Mackell Boston 11 2 7 9 7 Maurice Richard Montréal 12 7 1 8 2 Metro Prystai Detroit 6 4 4 8 2 Ted Lindsay Detroit 6 4 4 8 6 Johnny Wilson Detroit 6 2 5 7 0 Gordie Howe Montréal 6 2 5 7 2

Beste Torhüter Die kombinierte Tabelle zeigt die jeweils drei besten Torhüter in den Kategorien Gegentorschnitt und Fangquote sowie die jeweils Führenden in den Kategorien Shutouts und Siege.

Abkürzungen: GP = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), W = Siege, L = Niederlagen, GA = Gegentore, SO = Shutouts, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GAA = Gegentorschnitt; Fett: Bestwert; Sortiert nach Gegentorschnitt.Erfasst werden nur Torhüter mit 120 absolvierten Spielminuten. Spieler Team GP Min W L GA SO Sv% GAA Jacques Plante Montréal 4 240:00 3 1 7 1 91,1 1,75 Gerry McNeil Montréal 8 486:10 5 3 15 2 92,8 1,85 Al Rollins Chicago 7 425:18 3 4 18 0 92,6 2,54 Jim Henry Boston 9 510:29 4 4 26 0 92,1 3,06

Weblinks Stanley-Cup-Playoffs 1953 auf hockey-reference.com Alle Boxscores der Playoffs auf bigmouthsports.com (PDF-Dokument, 693 kB)

#1953 Kategorie:Eishockeyveranstaltung 1953