Die Marienhöhe ist ein Berg im nordwestlichen Odenwald, am Ostrand von Darmstadt. Der ca. 220 m hohe Berg in der Waldgemarkung Darmstadt ist teilweise bewaldet. Ca. 500 m nördlich der Marienhöhe befindet sich die Ludwigshöhe. Östlich der Marienhöhe befinden sich die Wilbrandhöhe und der Prinzenberg. Am Südrand fließt der Hetterbach. Am Westhang befindet sich der „Marientempel“ und das Schulzentrum Marienhöhe.Stadtatlas Darmstadt und Umgebung, Amtlicher Stadtplan Darmstadt, Vermessungsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Abteilung Kartographie, 2016, S. 39
Geschichte Der Berg wurde nach Marie von Hessen-Darmstadt benannt, der Tochter Ludwigs II. Ihr Bruder Ludwig III. machte die Marienhöhe Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Landschaftspark. 1910/11 wurde das Gebäude der Mädchenschule Elizabeth-Duncan-Schule errichtet, die 1912 eröffnet wurde. Sie wurde 1924 von der evangelischen Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten übernommen, die weitere Einrichtungen hinzufügten. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten mussten diese 1939 schließen, und die Gebäude wurden ab 1941 als Kasernen genutzt, weshalb das Gelände im Zweiten Weltkrieg mehrmals aus der Luft angegriffen wurde. Nach dem Krieg diente die ehemalige Schule als Lager für verschleppte Zwangsarbeiter. 1948 wurde sie als Schule und Predigerseminar wiedereröffnet. Heute gibt es hier ein Gymnasium, eine Realschule, ein Kolleg und eine Grundschule.
Der Verkehrs- und Verschönerungsverein von Darmstadt errichtete 1936 einen Natursteinpavillon auf der Marienhöhe und benannte diesen nach dem Architekten Karl Schembs.
Siehe auch Frankenstein-Komplex
Weblinks Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald Marienhöhe im Stadt Lexikon Darmstadt
Einzelnachweise
Kategorie:Berg im Odenwald Kategorie:Geographie (Darmstadt)