Ernst Stille (* 26. Januar 1877 in Hannover; † 14. März 1939 ebenda) war ein deutscher Architekto.V.: Stille, Ernst in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in der Version vom 5. Oktober 2005, zuletzt abgerufen am 10. Januar 2018 und sozialpolitisch bedeutsamer Krankenkassen-Funktionär.Eckhard Hansen, Christina Kühnemund, Christine Schoenmakers, Florian Tennstedt (Bearb.): Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945. Band 2: Sozialpolitiker in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus 1919 bis 1945, Kassel University Press, Kassel 2018, ISBN 978-3-7376-0474-1, S. 192; Vorschau über Google-Bücher

Leben mini|Die – heutige – Dieterichsstraße 17 in Hannover, 1915 als Gemeindehaus für die Gartenkirchengemeinde durch die Brüder Stille errichtet

Familie Ernst Stille war der Sohn des Maurermeisters und Architekten Friedrich StilleReinhard Glaß: Stille, Ernst in der Datenbank Architekten und Künstler mit direktem Bezug zu Conrad Wilhelm Hase (1818–1902) [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 10. Januar 2018 und der Bruder des Architekten Heinrich Stille.Reinhard Glaß: Stille, Ernst in der Datenbank Architekten und Künstler mit direktem Bezug zu Conrad Wilhelm Hase (1818–1902) [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 10. Januar 2018

Werdegang Nach seinem Studium an der Baugewerkschule in Höxter studierte Ernst Stille von 1898 bis 1902 an der Technischen Hochschule in Hannover.

Ernst Stille arbeitete als selbständiger Architekt in Hannover und war mit seinem Bruder Heinrich assoziiert. Daneben unterrichtete er zeitweilig als Lehrer an der hannoverschen Kunstgewerbeschule.

1901 trat Stille der Bauhütte zum weißen Blatt bei.

Werke (sofern bekannt) Eigene Bauten 1908–1909: Burgdorf in der Region Hannover: Uetzer Straße: Friedhofskapelle

In Zusammenarbeit mit Heinrich Stille (soweit bekannt) um 1905: Hannover, Walderseestraße 2, Landhaus J. Stille 1908 Hesel: Evangelisch-lutherische Kirche St. Liudgeri; Wettbewerbsentwurf für den Kirchturmbau (3 Alternativentwürfe), nicht ausgeführt Ausführung 1909 nach Entwurf des Architekten Walter Saran, Hannover um 1914: Hannover, Richard-Wagner-Straße Ecke Lortzingstraße: Wohngebäude 1915: Hannover, Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Gartenkirche Wettbewerbsentwurf „Backstein“ für den Neubau (2. Preis) Ausführung: Heinrich und Ernst Stille

Literatur Eckhard Hansen, Florian Tennstedt (Hrsg.) u. a.: Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945. Band 2: Sozialpolitiker in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus 1919 bis 1945. Kassel University Press, Kassel 2018, ISBN 978-3-7376-0474-1, S. 192 f. (Online, PDF; 3,9 MB). Wiener Bauindustrie-Zeitung. 25. Jahrgang. 1907/1908, Nr. 35, S. 341–345 (Landhaus J. Stille in Hannover) Deutsche Konkurrenzen, Bd. 31. 1915, S. 4–5, 24–25 (Gemeindehaus der Gartenkirche in Hannover) Herbert Mundhenke: Die Matrikel der Höheren Gewerbeschule, der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule zu Hannover. Hildesheim 1988–1992 (3 Bände), Matrikel 14089 Max Küster: Schaffen und Wirken in 40 Jahren. 1888–1928. Hannover 1928, S. 42 Hans-Herbert Möller (Hrsg.): Siedlungen der zwanziger Jahre in Niedersachsen. Hannover 1985 Günther Kokkelink, Monika Lemke-Kokkelink: Baukunst in Norddeutschland. Architektur und Kunsthandwerk der Hannoverschen Schule 1850–1900, Schlüter, Hannover 1998, S. 568

Archivalien Archivalien von und über Ernst Stille finden sich beispielsweise im Archiv der Bauhütte Hannover, das teilweise im Stadtarchiv Hannover und teilweise im Vereinshaus Hannover in der Braunstraße 28 untergebracht ist.

Weblinks

Einzelnachweise

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