Goschenhof ist ein Wohnplatz des Marktes Dürrwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Nach den 1970er Jahren zählt der Ort nicht mehr zu den amtlich benannten Gemeindeteilen. Goschenhof liegt in der Gemarkung Neuses.

Geografie Unmittelbar westlich der Einöde entspringt das Hühnerbächlein, ein rechter Zufluss der Sulzach. 0,5 km nordwestlich liegt der Frickinger Wald. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Neuses (0,6 km südwestlich) bzw. die Kreisstraße AN 42 bei Flinsberg kreuzend nach Sulzach (1,7 km nordöstlich).

Geschichte Die Fraisch über Goschenhof war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Grundherrschaft über das Lehengütlein hatte die Reichsalmosenpflege der Reichsstadt Dinkelsbühl.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 421. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 571.

Infolge des Gemeindeedikts wurde Goschenhof 1809 dem Steuerdistrikt Schopfloch und der Ruralgemeinde Lehengütingen zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 532f. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Neuses umgemeindet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 539. Am 1. Januar 1971 wurde Goschenhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dürrwangen eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970Einwohner 3 4 5 9 3 8 8 4 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1961 als „Wohngebäude“. 1 1 1 1 1 1 1 Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach Maria Immaculata (Dürrwangen) gepfarrt.

Literatur

Weblink

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Dürrwangen) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach