Lore Schulz (* 16. September 1938 in Hamburg) ist eine ehemalige deutsche Schauspielerin bei Bühne und Film.
Leben und Wirken Lore Schulz erhielt ihre künstlerische Ausbildung in ihrer Heimatstadt an der von Eduard Marks geleiteten Schauspielschule und spielte anschließend an mehreren Hamburger Bühnen Theater (Kammerspiele, Das junge Theater, Theater im Zimmer). Bereits 1956 stand sie erstmals vor der Kamera. In nur fünf Jahren sah man sie in einer Reihe von Kinofilmen, in der sie mal frische, junge Frauen von heute und einfache Angestellte wie an der Seite Zarah Leanders als Hausmädchen in Der blaue Nachtfalter aber auch straffällig gewordene „Sünderinnen“ wie beispielsweise in Im Namen einer Mutter oder ins „Milieu“ abzurutschen drohende Mädchen wie in Der Jugendrichter an der Seite von Heinz Rühmann verkörperte. Nach Auftritten in zwei Hamburger TV-Kriminalfilmserien zog sich Lore Schulz 1963 von der Schauspielerei zurück.
Filmografie 1956: Drei Birken auf der Heide 1957: Ein Ausgangstag 1957: Die Sache mit Kasanzew 1957: Die unentschuldigte Stunde 1958: Das Mädchen aus Hamburg (La fille de Hambourg) 1958: Die Brüder 1959: Der blaue Nachtfalter 1959: Der Jugendrichter 1960: Die junge Sünderin 1960: Im Namen einer Mutter 1961: Blond muß man sein auf Capri 1961–62: Stahlnetz (TV-Serie, zwei Folgen) 1963: Hafenpolizei (TV-Serie, eine Folge)
Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 3: Peit–Zz. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 1569 f.
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