Martin Rosenstiel, gelegentlich auch geführt als Martin Rosenstiehl, (* 11. Dezember 1923 in Eschwege; † unbekannt) war ein deutscher Kabarettist und Schauspieler bei Bühne und Film.

Leben und Wirken Rosenstiel studierte Philosophie und absolvierte eine Schauspielausbildung. Er begann seine Theaterarbeit in der Spielzeit 1948/49 unter Ernst Karchow bei den Bremer Kammerspielen. Danach band er sich an keine Bühne mehr, sondern trat als Texter, Chansonnier und Kabarettist (Ein-Mann-Veranstaltungen mit Programmen wie Die ehrbare Birne) in Erscheinung. Bereits im Winter 1956/57 trat der Künstler mit einer kleinen Rolle in der Thomas-Mann-Kinoverfilmung Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull erstmals vor die Kamera, danach sah man den glatzköpfigen Rosenstiel vor allem in Fernsehproduktionen. Beim Sommerfest von Bundeskanzler Helmut Schmidt 1978 in Bonn blätterte er im Programm „Festival der reinen Unvernunft“, so Carl-Christian Kaiser in der Zeit, „die deutsche Seele frisch auf den Tisch“.Die Nacht auf Kanzlers Weide, in: Die Zeit 37/1978 (Online-Archiv), abgerufen am 6. Januar 2018.

Filmografie 1955: Die satirische Lupe 1957: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull 1964: Der Mensch im Tier 1967: Ein Duft von Blumen 1967: Dieser Platonow … 1968: Die Geschichte von Vasco 1969: Damenquartett 1969: Der Versager 1973: Ein Fall für Goron 1975: Tadellöser & Wolff 1977: Es muß nicht immer Kaviar sein (TV-Serie, eine Folge) 1979: Ein Kapitel für sich 1986: Am Morgen meines Todes 1987: A.D.A.M. 1987: Jokehnen

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Kabarettist (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1923 Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Mann