Karl-Heinz König (* 27. März 1920 in Magdeburg; † nach 1979) war ein deutscher Schauspieler bei Bühne, Film und Fernsehen.
Leben und Wirken König erhielt seine künstlerische Ausbildung in der Frühphase des Zweiten Weltkriegs bei Agnes Windeck in Berlin. Er studierte von 1938 bis 1940 an der von Max Reinhardt gegründeten Schauspielschule des Deutschen Theaters. In Berlin gab er seinen Theatereinstand, war aber, vor allem in der Spätphase des Krieges, zumeist eingezogen.
Nach 1945 folgten Verpflichtungen an Bühnen im österreichischen Linz und nach Wien, wo er an verschiedenen Spielstätten wirkte. Von 1964 bis 1968 war König Redakteur beim Süddeutschen Rundfunk, danach war er wieder als freischaffender Schauspieler tätig und versuchte sich als Bühnenregisseur. Mit Beginn der 1960er Jahre besaß die Fernseharbeit eine beträchtliche Bedeutung in seiner künstlerischen Tätigkeit. Dort verkörperte er jede Art von Charge. Gegen Ende der 1970er Jahre verschwand König wieder vom Bildschirm.
Filmografie 1960: Am Abend ins Odeon 1960–61: Achtung, Vorhang auf (TV-Serie) 1965: Zeitsperre 1966: Freiheit im Dezember 1966: Zehn Prozent 1970: Die Barrikade 1970: Das Chamäleon 1970: Hamburg Transit (TV-Serie, Folge: Ticket nach Rio) 1972: Vier gegen das britische Pfund 1972: Das Geheimnis der Mary Celeste 1972: Wenn der Hahn kräht 1973: Neues vom Kleinstadtbahnhof (eine Folge) 1973: Zwischen den Flügen (eine Folge) 1974: Eine geschiedene Frau 1975: Motiv Liebe (TV-Serie, Folge: Heimkehr) 1978: Spannende Geschichten (eine Folge) 1976, 1979: PS (zwei Folgen) 1979: St. Pauli-Landungsbrücken (eine Folge)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1920 Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Mann