Charlotte Pfeiler (* 19. Oktober 1923Friedhöfe Stadt Innsbruck, abgerufen am 27. September 2022 in Mühlau bei Innsbruck als Charlotte Schmidt; † 16. Juli 2005 in InnsbruckSterbefälle. In: Innsbruck informiert, Nr. 9, September 2005, Servicebeilage S. IV (Digitalisat)) und Karl Pfeiler (* 24. August 1920 in Stadtschlaining; † 22. August 1990 in Innsbruck) waren ein österreichisches Architektenpaar, das ein gemeinsames Büro betrieb.
Leben Charlotte Schmidt maturierte 1942 und arbeitete anschließend im Büro von Willi Stigler in Innsbruck. Sie begann ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule München, das sie kriegsbedingt unterbrechen musste. Von 1945 bis 1947 half sie beim landwirtschaftlichen Wiederaufbau. Ab 1947 setzte sie ihr Studium an der Technischen Hochschule Graz fort und schloss 1949 mit dem Diplom ab. Sie arbeitete danach wieder bei Willi Stigler.
Karl Pfeiler maturierte in Graz. Nach dem Militärdienst im Zweiten Weltkrieg studierte er Architektur an der Technischen Hochschule Graz und schloss 1948 mit dem Diplom ab. Anschließend hatte er die Bauleitung für die Stadt Graz inne. Ab 1949 arbeitete er im Büro des Baumeisters Franz Schmidt in Innsbruck.
Charlotte und Karl Pfeiler heirateten 1952 und betrieben von da an ein gemeinsames Architekturbüro in Innsbruck. Zu ihren Werken zählen zahlreiche Schulgebäude und Kirchen, von denen mehrere unter Denkmalschutz gestellt wurden.
Das Paar hat vier gemeinsame Kinder.
Werke mini|Auferstehungskirche Innsbruck mini|Innenraum Christuskirche Stoob Marienkirche, Wattens, 1955–1958 Dreieinigkeitskirche, Reutte, 1956–1958 , Innsbruck, 1957–1960Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hrsg.): Kulturberichte aus Tirol 2007. 60. Denkmalbericht. Innsbruck 2007, S. 48–51 (PDF; 10,7 MB) Schulhaus, St. Jakob am Arlberg, 1958 Reithmann-Gymnasium, Innsbruck, 1961–1965Helmuth Oehler: Schüler-Versammlung 1965. Zum Fiugrenfries von Franz Pöhacker am Reithmann-Gymnasium. In: Innsbruck informiert, Nr. 10, Oktober 2010, S. 58 Christuskirche, Stoob, 1962Stoob im Atlas Burgenland. Abgerufen am 4. Jänner 2018 Auferstehungskirche, Innsbruck-Reichenau, 1962–1964 Firmengebäude Rauchfutter, Hall in Tirol, 1962–1964Elisabeth Aufheimer: Der Stier, Rudolf Kreuzers Mosaik am Firmengebäude von Rauchfutter in Hall in Tirol. Innsbruck 2015 (PDF; 261 kB) Friedenskirche Bad Tatzmannsdorf, 1968Marietta Mayrhofer-Krammel: Evangelische Kirchenbauten in Österreich nach 1945. Diplomarbeit, Universität Wien 2012, S. 60 urn:nbn:at:at-ubw:1-16427.91396.675529-6 Doppelvolksschule Reichenau, Innsbruck, 1968Neue Doppelvolksschule Reichenau feierlich eröffnet. In: Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck, Nr. 12, 1968, S. 3–5 (Digitalisat) Doppelhauptschule Kitzbühel, 1969–1971 Neubau Landesgericht und Oberlandesgericht Innsbruck, 1973 Altersheim, Landeck, 1974
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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