Klaus Höring (* 24. November 1934 in Köln) ist ein deutscher Theaterregisseur und Theaterschauspieler mit gelegentlichen Ausflügen zu Film und Fernsehen.
Leben und Wirken Höring hatte bereits als Schüler Theater gespielt. Nach seinem Abitur ließ er sich am Max Reinhardt Seminar in Wien künstlerisch ausbilden und gab anschließend seinen Bühneneinstand in Bern. Anschließend gehörte er zehn Jahre dem Ensemble des Wiener Volkstheater an. In dieser Zeit gab Klaus Höring auch sein Filmdebüt in einer Lulu-Adaption von Rolf Thiele. Danach kehrte er nach Bern zurück und trat zu Beginn der 1970er Jahre auch im Bayerischen Staatsschauspiel in München auf, drehte aber alle paar Jahre auch wieder den einen oder anderen (Fernseh-)Film. Das Gros seiner Auftritte vor der Kamera absolvierte er in Adaptionen von Theaterstücken. Im Lauf seiner Karriere wechselte Höring ans Wiener Burgtheater und dort auch zur Bühnenregie; so inszenierte er beispielsweise 1982 dort Peter Handkes Wunschloses Unglück mit Hilde Krahl in der HauptrolleHöring auf books.google.de und drei Jahre darauf die Antigone nach Sophokles.Höring auf books.google.de
Höring wirkte an über 50 ORF-Hörspielproduktionen mit und wurde im Rahmen der ORF Hörspielpreise als Schauspieler des Jahres 2023 ausgezeichnet.
Filmografie 1962: Lulu 1964: Ihr erster Ball 1968: Ostende 1968: Der Kaufmann von Venedig 1971: Play Strindberg 1971: Der Kommissar: Als die Blumen Trauer trugen 1977: Tatort: Der vergessene Mord 1983: Professor Bernhardi 1990: Wilhelm Tell 1991: Heldenfrühling
Auszeichnungen 2023 ORF Hörspielpreise: Schauspieler des Jahres
Weblinks
– dort in falscher Schreibweise „Claus Höring“
Einzelnachweise
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