Morrieden ist ein Wohnplatz der Gemeinde Wörnitz im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Morrieden liegt in der Gemarkung Wörnitz.
Geografie Der Weiler liegt am Morrieder Bach, einem rechten Zufluss der Wörnitz. Die Kreisstraße AN 5 führt nach Bösennördlingen (0,8 km südwestlich) bzw. nach Wörnitz zur Kreisstraße AN 16 (0,6 km nördlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße bei Ulrichshausen (1,2 km südlich).
Geschichte Im Geographischen Lexikon von 1801 wird der Ort folgendermaßen beschrieben: „Morieden, in der gemeinen Aussprache Morada, Reichsstadt Rothenburgischer Weiler, innerhalb der Landsheeg, 4 Stunden von der Stadt gegen Feuchtwang. Er hat 3 Gemeindrechte, welche 3 Halbbauern besitzen. Das Gemeindrecht haben sie mit Unterwörnitz gemeinschaftlich, in welchem Ort sie auch eingepfarrt sind. Die Getraidzehnt gehört dem Rothenburgischen Spital, der kleine Zehnt aber dem Pfarrer zu (Erzberg) Wörnitz.“J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 646.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Morrieden dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Wörnitz zugewiesen. Mittlerweile ist der Ort in der Morrieder Straße des Gemeindeteils Wörnitz aufgegangen.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 Einwohner 15 24 19 20 20 27 19 41 25 26HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1970 als „Wohngebäude“. 3 3 4 5 5 4 5 Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Martin (Wörnitz) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Wörnitz Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach