zentriert|350x260pxAm 14. Mai 1987 stirbt im Alter von 68 Jahren nach langjähriger Alzheimer-Krankheit die US-amerikanische Schauspielerin Rita Hayworth. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1987.

Ereignisse

15. Februar: Die in der ARD gezeigte deutsche Comedy-Serie Rudis Tagesshow löst einen internationalen Eklat aus, als in einer Szene das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ruhollah Chomeini mit Damenunterwäsche in Verbindung gebracht wird. Moderator Rudi Carrell erhält Morddrohungen. 13. August: In Deutschland startet der James-Bond-Film Der Hauch des Todes in den Kinos. Der Film, in dem Timothy Dalton erstmals in der Hauptrolle zu sehen ist, markiert gleichzeitig das 25. Jubiläum der Reihe. 21. August: Der Film Dirty Dancing feiert seine US-Premiere. 3. Dezember: Der Film Cobra Verde von Werner Herzog mit Klaus Kinski hat in Deutschland Premiere. Steven Spielbergs Drama Das Reich der Sonne ist die erste Hollywood-Produktion, die eine Drehgenehmigung für China erhält. Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl 1987 Kategorie – männliche Filmstars: Gold Tom Cruise, Silber Sylvester Stallone, Bronze Eddie Murphy Kategorie – weibliche Filmstars: Gold Kelly McGillis, Silber Jennifer Grey, Bronze Brigitte Nielsen

Top 10 der erfolgreichsten Filme

In Deutschland

Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 17. November 2018):

Platz Filmtitel Besucher 1. Dirty Dancing 8.700.248 2. Otto – Der neue Film 6.458.957 3. Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen 5.758.937 4. Beverly Hills Cop II 3.441.234 5. Der letzte Kaiser 3.124.114 6. James Bond 007 – Der Hauch des Todes 3.106.367 7. Asterix bei den Briten 2.937.686 8. Die Reise ins Ich 2.614.597 9. Platoon 2.481.083 10. Police Academy 4 – Und jetzt geht’s rund 2.235.128 Kinostarts 1987

In den Vereinigten Staaten Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kassen nach Einspielergebnis. PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Three Men and a Baby167.780.9602.Fatal Attraction156.645.6933.Beverly Hills Cop II153.665.0364.Good Morning, Vietnam123.922.3705.Moonstruck80.640.5286.The Untouchables76.270.4547.The Secret of My Success66.995.0008.Stakeout65.673.2339.Lethal Weapon65.207.12710.The Witches of Eastwick63.766.510

Filmpreise Golden Globe Awards 1987 Am 31. Januar fand im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles die Golden-Globe-Verleihung statt.

Bestes Drama: Platoon von Oliver Stone Bestes Musical/Komödie: Hannah und ihre Schwestern von Woody Allen Bester Schauspieler (Drama): Bob Hoskins in Mona Lisa Beste Schauspielerin (Drama): Marlee Matlin in Gottes vergessene Kinder Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Paul Hogan in Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Sissy Spacek in Verbrecherische Herzen Bester Nebendarsteller: Tom Berenger in Platoon Beste Nebendarstellerin: Maggie Smith in Zimmer mit Aussicht Bester Regisseur: Oliver Stone für Platoon Beste Musik: Ennio Morricone für Mission Cecil B. DeMille Award: Anthony Quinn

Oscarverleihung 1987 Die Oscarverleihung fand am 30. März im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles statt. Moderatoren waren Chevy Chase, Goldie Hawn und Paul Hogan.

Bester Film: Platoon von Oliver Stone Bester Hauptdarsteller: Paul Newman in Die Farbe des Geldes Beste Hauptdarstellerin: Marlee Matlin in Gottes vergessene Kinder Bester Regisseur: Oliver Stone für Platoon Bester Nebendarsteller: Michael Caine in Hannah und ihre Schwestern Beste Nebendarstellerin: Dianne Wiest in Hannah und ihre Schwestern Bestes Originaldrehbuch: Woody Allen für Hannah und ihre Schwestern Beste Kamera: Chris Menges für Mission Beste Musik: Herbie Hancock für Round Midnight Bester fremdsprachiger Film: Der Anschlag von Fons Rademakers Ehrenoscar: Ralph Bellamy Irving G. Thalberg Memorial Award: Steven Spielberg

Internationale Filmfestspiele von Cannes 1987 Das Festival begann am 7. Mai und endete am 19. Mai. Die Jury unter Präsident Yves Montand vergab folgende Preise:

Goldene Palme: Die Sonne Satans von Maurice Pialat Bester Schauspieler: Marcello Mastroianni in Schwarze Augen Beste Schauspielerin: Barbara Hershey in Shy People – Bedrohliches Schweigen Bester Regisseur: Wim Wenders für Der Himmel über Berlin

Internationale Filmfestspiele Berlin 1987 Das Festival begann am 20. Februar und endete am 3. März. Die Jury unter Präsident Klaus Maria Brandauer vergab folgende Preise:

Goldener Bär: Das Thema (Tema) von Gleb Anatoljewitsch Panfilow Bester Schauspieler: Gian Maria Volonté in Die Affäre Aldo Moro (Il caso Moro) Beste Schauspielerin: Ana Beatriz Nogueira in Vera Bester Regisseur: Oliver Stone für Platoon

Filmfestspiele von Venedig Das Festival begann am 29. August und endete am 9. September. Die Jury unter Präsidentin Irene Papas vergab folgende Preise:

Goldener Löwe: Auf Wiedersehen, Kinder von Louis Malle Bester Schauspieler: Hugh Grant und James Wilby in Maurice Beste Schauspielerin: Soo-yeon Kang in Die Leihmutter

Deutscher Filmpreis Bester Film: Francesca von Vérénice Rudolph Beste Regie: Peter Lilienthal für Das Schweigen des Dichters Beste Hauptdarstellerin: Özay Fecht für 40 qm Deutschland, Rebecca Pauly für Peng! Du bist tot! und Katharina Thalbach für Paradies Bester Hauptdarsteller: Sean Connery für Der Name der Rose

César 1987 Bester Film: Thérèse von Alain Cavalier Beste Regie: Alain Cavalier für Thérèse Bester Hauptdarsteller: Daniel Auteuil für Jean Florette (Jean de Florette) Beste Hauptdarstellerin: Sabine Azéma für Mélo Bester Nebendarsteller: Pierre Arditi für Mélo Beste Nebendarstellerin: Emmanuelle Béart für Manons Rache (Manon des sources) Bester ausländischer Film: Der Name der Rose von Jean-Jacques Annaud

British Academy Film Award

Bester Film: Zimmer mit Aussicht von James Ivory Beste Regie: Woody Allen für Hannah und ihre Schwestern Bester Hauptdarsteller: Bob Hoskins für Mona Lisa Beste Hauptdarstellerin: Maggie Smith für Zimmer mit Aussicht Bester Nebendarsteller: Ray McAnally für Mission Beste Nebendarstellerin: Judi Dench für Zimmer mit Aussicht Bester fremdsprachiger Film: Ran von Akira Kurosawa

New York Film Critics Circle Award

Bester Film: Nachrichtenfieber – Broadcast News von James L. Brooks Beste Regie: James L. Brooks für Nachrichtenfieber – Broadcast News Bester Hauptdarsteller: Jack Nicholson in Nachrichtenfieber – Broadcast News, Die Hexen von Eastwick und Wolfsmilch Beste Hauptdarstellerin: Holly Hunter in Nachrichtenfieber – Broadcast News Bester Nebendarsteller: Morgan Freeman in Glitzernder Asphalt Beste Nebendarstellerin: Vanessa Redgrave in Das stürmische Leben des Joe Orton Beste Kamera: Vittorio Storaro für Der letzte Kaiser Bester ausländischer Film: Mein Leben als Hund von Lasse Hallström

National Board of Review

Bester Film: Das Reich der Sonne von Steven Spielberg Beste Regie: Steven Spielberg für Das Reich der Sonne Bester Hauptdarsteller: Michael Douglas in Wall Street Beste Hauptdarstellerin: Lillian Gish in Wale im August und Holly Hunter in Nachrichtenfieber – Broadcast News Bester Nebendarsteller: Sean Connery in The Untouchables – Die Unbestechlichen Beste Nebendarstellerin: Olympia Dukakis in Mondsüchtig Bester fremdsprachiger Film: Jean de Florette und Manons Rache von Claude Berri

Los Angeles Film Critics Association Awards

Bester Film: Hope and Glory von John Boorman Beste Regie: John Boorman für Hope and Glory Bester Hauptdarsteller: Steve Martin in Roxanne und Jack Nicholson in Wolfsmilch und Die Hexen von Eastwick Beste Hauptdarstellerin: Holly Hunter in Nachrichtenfieber – Broadcast News und Sally Kirkland in Anna… Exil New York Bester Nebendarsteller: Morgan Freeman in Glitzernder Asphalt Beste Nebendarstellerin: Olympia Dukakis in Mondsüchtig Bester fremdsprachiger Film: Auf Wiedersehen, Kinder von Louis Malle

Weitere Filmpreise und Auszeichnungen AFI Life Achievement Award: Barbara Stanwyck Amanda: X von Oddvar Einarson (Bester norwegischer Film), Down by Law von Jim Jarmusch (Bester internationaler Film) American Comedy Awards: Woody Allen in Hannah und ihre Schwestern (Lustigster Schauspieler), Bette Midler in Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone (Lustigste Schauspielerin) American Society of Cinematographers Award: Allen Daviau für Das Reich der Sonne Australian Film Institute Award: Das Jahr meiner ersten Liebe von John Duigan David di Donatello: Die Familie (Bester italienischer Film) und Zimmer mit Aussicht (Bester ausländischer Film) Deutscher Kritikerpreis: Jan Schütte Directors Guild of America Award: Oliver Stone für Platoon, Elia Kazan (Lebenswerk) Ernst-Lubitsch-Preis: Peter Timm für Meier Evening Standard British Film Award: Zimmer mit Aussicht von James Ivory Genie Award: Der Untergang des amerikanischen Imperiums von Denys Arcand Gilde-Filmpreis: Zimmer mit Aussicht von James Ivory (Gold ausländischer Film), Gottes vergessene Kinder von Randa Haines (Silber ausländischer Film), Meier von Peter Timm (Gold deutscher Film), Der Flieger von Erwin Keusch (Silber deutscher Film) Guldbagge: Opfer von Andrei Tarkowski Hong Kong Film Awards: City Wolf von John Woo Independent Spirit Awards 1987: Platoon von Oliver Stone und Zimmer mit Aussicht von James Ivory (Bester ausländischer Film) Jupiter: Der Name der Rose von Jean-Jacques Annaud (Bester Film), Farrah Fawcett (Beste Darstellerin), Sean Connery (Bester Darsteller) Louis-Delluc-Preis: Auf Wiedersehen, Kinder von Louis Malle und Schütze deine Rechte von Jean-Luc Godard Nastro d’Argento: Die Familie von Ettore Scola und Um Mitternacht von Bertrand Tavernier National Society of Film Critics Award: Blue Velvet von David Lynch People’s Choice Award: Top Gun von Tony Scott (populärster Film), Clint Eastwood (populärster Schauspieler), Meryl Streep (populärste Schauspielerin) Political Film Society Award für Frieden: Platoon von Oliver Stone Political Film Society Award für Menschenrechte: Matewan von John Sayles Preis der deutschen Filmkritik: Drachenfutter von Jan Schütte Robert: Flambierte Herzen von Helle Ryslinge (Bester dänischer Film), Mein Leben als Hund von Lasse Hallström (Bester ausländischer Film) Sundance Film Festival: The Trouble with Dick von Gary Walkow und Warten auf den Mond von Jill Godmilow Toronto International Film Festival: Die Braut des Prinzen von Rob Reiner Internationales Filmfestival Warschau: Birdy von Alan Parker (Publikumspreis) Writers Guild of America Award: Hannah und ihre Schwestern von Woody Allen (Bestes Originaldrehbuch), Zimmer mit Aussicht von Ruth Prawer Jhabvala (Bestes adaptiertes Drehbuch), Woody Allen (Lebenswerk) Young Artist Award: Karate Kid II – Entscheidung in Okinawa von John G. Avildsen (Bestes Drama), Das fliegende Moped von Hoite C. Caston (Beste Komödie), Peter Billingsley in Das fliegende Moped (Bester Darsteller), Laura Jacoby in Rad (Beste Darstellerin)

Geburtstage mini|125px|Michael B Jordan (* 9. Februar) mini|125px|Ashley Greene (* 21. Februar) mini|125px|Elliot Page (* 21. Februar)

Januar bis März Januar 2. Januar: Shelley Hennig, US-amerikanische Schauspielerin 7. Januar: Lyndsy Fonseca, US-amerikanische Schauspielerin 8. Januar: Cynthia Erivo, britische Schauspielerin und Sängerin 12. Januar: Will Rothhaar, US-amerikanischer Schauspieler 20. Januar: Christine Eixenberger, deutsche Karabettistin und Schauspielerin 20. Januar: Evan Peters, US-amerikanischer Schauspieler 23. Januar: Carol Schuler, Schweizer Schauspielerin und Sängerin 24. Januar: Ruth Bradley, irische Schauspielerin 25. Januar: Hafsia Herzi, französische Schauspielerin 31. Januar: Raúl Richter, deutscher Schauspieler, Moderator und Synchronsprecher Februar 2. Februar: Martin Spanjers, US-amerikanischer Schauspieler 9. Februar: Michael B. Jordan, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur 9. Februar: Rose Leslie, britische Schauspielerin