Landthurm (früher auch Kunigundathurm genannt) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Gallmersgarten (Mittelfranken, Bayern). Landthurm liegt in der Gemarkung Gallmersgarten.
Lage Das Dorf liegt am Tiefenbach, einem rechten Zufluss der Ens. 0,5 km südöstlich liegt der Fuchsberg im Waldgebiet Vogelsang. 0,5 km südwestlich erhebt sich der Hutbuck. Der Ort liegt an der Bundesstraße 470, die nach Steinach bei Rothenburg ob der Tauber (0,3 km nordöstlich) bzw. an Steinach an der Ens vorbei zur Anschlussstelle 107 der Bundesautobahn 7 führt (1,7 km westlich).
Geschichte Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) gehörte Landthurm zum Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Steinach an der Ens. Am 1. Januar 1974 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Gallmersgarten eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 3 9 11 28 26 37 53 86 77 62 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1961 als „Wohngebäude“. 1 1 8 7 14 10 13 Quelle
Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute St. Maria (Steinach an der Ens) gepfarrt. Die Katholiken waren ursprünglich nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt, gegenwärtig ist die Pfarrei St. Bonifaz (Bad Windsheim) zuständig.
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Gallmersgarten Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim