Dettendorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Bad Feilnbach im oberbayerischen Landkreis Rosenheim mit 144 Einwohnern.Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012: Vollständiges Ortslexikon. Walter De Gruyter, München 2012, ISBN 978-3-11-027420-2, S. 257. Bis 1972 bestand eine selbstständige Gemeinde.

Geschichte Die Filialkirche St. Korbinian in Dettendorf geht auf ein Blutwunder des heiligen Korbinian aus dem Jahr 769 zurück. 1689 konnte mit einem Neubau der Kirche begonnen werden, der 1697 durch den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck geweiht und als Filialkirche der Pfarrei Irschenberg unterstellt wurde. (PDF; 145 kB) Die 1818 durch das bayerische Gemeindeedikt gegründete Landgemeinde Dettendorf wurde im Zuge der Gemeindegebietsreform am 1. Februar 1972 nach Bad Feilnbach eingemeindet.

Folgende Orte waren der ehemaligen Landgemeinde Dettendorf zugeordnet:

Abel, ab 1. Juli 1972 bei WillingIm Zuge der Gemeindegebietsreform kam Willing am 1. Mai 1978 zur Stadt Bad Aibling. Siehe: Statistisches Bundesamt (Hrsg.): . W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 589. Aich Aign Birkmann Blindenried Daxham Eckersberg Eulenthal Fachendorf, ab 1. Juli 1972 bei Willing Forsting Gern Gries Gröben, ab 1. Juli 1972 bei Willing Haslach, ab 1. Juli 1972 bei Willing Heinrichsdorf, ab 1. Juli 1972 bei Willing Hoiß Kemathen Köckbrunn, ab 1. Juli 1972 bei Willing Längendorf Mainz, ab 1. Juli 1972 bei Willing Moos Moosbichl Natternberg, ab 1. Juli 1972 bei Willing Oberbrennrain Oberhofen Oberlohe Rann Schweigfeld Sonnenhamm Steinreb Steinwies Unterbrennrain Unterhofen Unterkalten Unterlohe Walch Weg, ab 1. Juli 1972 bei Willing Weihermann Westen, ab 1. Juli 1972 bei Willing Ab 2009 wurde eine Dorferneuerung in Dettendorf durchgeführt.

Verkehr Bis 1973 war Dettendorf Haltepunkt der Lokalbahn Bad Aibling–Feilnbach.

Weblinks

Einzelnachweise

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