Bula ist eine Kleinstadt im Nordwesten Guinea-Bissaus mit 8678 Einwohnern (Stand 2009). (S. 124, port.), PDF-Abruf beim Nationalen Statistikamt INE vom 30. Dezember 2017

Der Ort ist Sitz des gleichnamigen Verwaltungssektors mit einer Fläche von 746 km² (S. 11), PDF-Abruf beim Nationalen Statistikamt INE vom 30. Dezember 2017 und 29.557 Einwohnern (Stand 2009).

Bula liegt 37 km nördlich von der Landeshauptstadt Bissau entfernt und ist über die asphaltierte Überlandstraße von Bissau zur 70 km entfernten Regionalhauptstadt Cacheu zu erreichen.

Der Ort wird bestimmt von bunten Verkaufsständen, die sich an der Hauptstraße quer durch den Ort aneinanderreihen. Sehenswürdigkeiten bietet der Ort darüber hinaus keine besonderen.Joana Benzinho, Marta Rosa: À Descoberta da Guiné-Bissau., Afectos com Letras/EU, Pombal 2015, ISBN 978-989-20-6252-5, S. 67

Geschichte Im März 1969 wurde Bula zum Sitz eines eigenen Kreises (Concelho).Francisco Henriques da Silva, Mário Beja Santos: Da Guiné Portuguesa à Guiné-Bissau. Fronteira do Caos Editores, Porto 2014, ISBN 978-989-8647-18-4, S. 148

Nach der Unabhängigkeit Guinea-Bissaus 1974 blieb Bula auch in der neuen Verwaltungsgliederung Guinea-Bissaus Verwaltungssitz.

Sport Der Fußballklub Nuno Tristão FC ist der bedeutendste Sportverein im Sektor. 2014 konnte er erstmals die Landesmeisterschaft Guinea-Bissaus gewinnen.

Der Verein empfängt seine Gäste im Estádio José Ansumane Queta in Bula.

Er wurde 1948 unter seiner heutigen, an den portugiesischen Seefahrer Nuno Tristão erinnernden Bezeichnung gegründet. Nach der Unabhängigkeit 1974 wurde er in Bula Futebol Clube umbenannt, im Zuge der allgemeinen Entkolonisierungsbemühungen. Seit dem 18. Dezember 2007 trägt er wieder seinen ursprünglichen Namen.Notiz (2) zum Nuno Tristão Futebol Clube unter I Divisão, Website der Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation, abgerufen am 6. Januar 2018 mini|150px|Kumba Ialá im Wahlkampf vor den Präsidentschaftswahlen in Guinea-Bissau 2009

Söhne und Töchter der Stadt Kumba Ialá (1953–2014), Politiker, von 2000 bis 2003 Staatspräsident

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