Paul Meakin (* 1944) ist ein britisch-US-amerikanischer Physiker und Chemiker, der auf dem Gebiet der statistischen Mechanik und speziell zu Systemen fernab vom thermodynamischen Gleichgewicht arbeitet.
Leben Paul Meakin wurde in England geboren und studierte bis 1965 Chemie an der University of Manchester. Anschließend wechselte er an die University of California in Santa Barbara, wo er 1969 auf dem Gebiet der physikalischen Chemie promoviert wurde. Danach arbeitete er 23 Jahre lang in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von DuPont in Wilmington. 1992 ging er nach Norwegen und war bis 2001 Professor an der Universität Oslo. Nach seiner Rückkehr in die USA wurde er am Idaho National Laboratory des Department of Energy Direktor des Center for Advanced Modeling and Simulation.
Meakin gilt als einer der produktivsten und meistzitierten Physiker und theoretischen Chemiker. Er hat wesentliche Beiträge zum Verständnis komplexer Systeme fernab vom thermodynamischen Gleichgewicht mittels Anwendung von Methoden der statistischen Mechanik geleistet. Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zum diffusionsbegrenzten Wachstum (diffusion limited aggregation), zur Musterbildung und zu Fraktalen und Multifraktalen sowie Anwendungen dieser Modelle in Physik, Chemie, Biologie und den Geowissenschaften.
1989 wurde er Fellow der American Physical Society. Er ist auswärtiges Mitglied der Norwegischen Akademie der Wissenschaften. 2007 erhielt er in Norwegen den Gunnar Randers Forschungspreis.
Schriften (Auswahl)
Literatur
Weblinks Paul Meakin am Idaho National Laboratory
Einzelnachweise
Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Physiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Theoretischer Chemiker Kategorie:Hochschullehrer (Universität Oslo) Kategorie:Fellow der American Physical Society Kategorie:Mitglied der Norwegischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Brite Kategorie:Geboren 1944 Kategorie:Mann