Georg Berlinger (* 12. Dezember 1910 in München; † 2. April 1992) war ein deutscher Architekt und Dombaumeister in München.

Leben Berlinger war ein Sohn des Münchner Architekten Georg Berlinger. Er schloss 1934 sein Architekturstudium an der Technischen Hochschule München mit dem akademischen Grad Dipl.-Ing. ab. Er war anschließend als freier Architekt tätig und baute insgesamt acht Kirchen. Im Zweiten Weltkrieg baute er ein Krankenhaus im Ausland. 1940 trat er als Prokurist in das Bauunternehmen seines Vaters ein, nach dem Tod des Vaters wurde er Geschäftsführer.

Nach dem Krieg zeichnete Berlinger für zahlreiche Neubauten in München und Nürnberg verantwortlich und arbeitete an vielen Wiederaufbaumaßnahmen mit, u. a. am Wiederaufbau der Münchner Frauenkirche.

Stilistisch sind viele seiner Bauwerke dem Heimatschutzstil und der Moderne zuzuordnen.

Ab 1930 war er Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Tuiskonia München im CV. Später wurde er noch Mitglied der KDStV Aenania München.

Werk (Auswahl) mini|St. Vinzenz in Weißbach mini|Pfarrkirche Marquartstein 1935–1936: Pfarrkirche Hl. Blut in Marquartstein (unter Denkmalschutz)75 Jahre Pfarrkirche zum kostbaren Blut Marquartstein. In: Traunsteiner Tagblatt 1949–1950: Kirche St. Vinzenz in Weißbach 1934–1935: Kirche St. Rupertus in Hammer (unter Denkmalschutz) nach 1945: Wiederaufbau der Frauenkirche in München 1956: Krankenhauskirche St. Johannes von Gott in München-Nymphenburg 1961–1963: Kirche in Oberwössen 1966: Kirche St. Franz Xaver in München-Trudering

Literatur Karl Ritter von Klimesch (Hrsg.): Köpfe der Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft. Verlag Johann Wilhelm Naumann, Augsburg 1951, o. S.

Einzelnachweise

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