Jakobsmühle ist ein Wohnplatz der Gemeinde Schnelldorf im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Jakobsmühle liegt in der Gemarkung Unterampfrach.
Geografie Die Einöde steht in inzwischen fast geschlossenem baulichen Zusammenhang mit dem Pfarrdorf am Westrand von Unterampfrach. Sie besteht aus einem Wohngebäude mit eigener Hausnummer und vier Nebengebäuden und liegt am Altweiherbach, einem rechten Zufluss der Ampfrach, der dort einen etwa 0,1 ha großen Mühlweiher speist. Ein Anliegerweg mündet 50 Meter weiter südlich in die Dinkelbergstraße von Unterampfrach.
Geschichte Jakobsmühle lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Die Mahl- und Schneidmühle hatte das Vogtamt Ampfrach als Grundherrn.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Jakobsmühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 1.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Jakobsmühle dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Unterampfrach zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Jakobsmühle am 1. Januar 1972 nach Schnelldorf eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885 Einwohner 6 6 8 6 5 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1836 und 1885 als „Wohngebäude“. 1 1 1 1 Quelle Dort als Jockenmühl aufgelistet.
Literatur
Weblink
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Schnelldorf) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach