Die Playoffs um den Stanley Cup des Jahres 1963 begannen am 26. März 1963 und endeten am 18. April 1963 mit dem 4:1-Erfolg der Toronto Maple Leafs gegen die Detroit Red Wings. Die Maple Leafs gewannen damit ihren zweiten Titel in Folge sowie den insgesamt elften ihrer Franchise-Geschichte. Die unterlegenen Red Wings hingegen hatten mit Gordie Howe und Norm Ullman die besten Scorer der Playoffs in ihren Reihen, während Bobby Hull von den Chicago Black Hawks zum besten Torschützen wurde, obwohl er nur fünf Partien absolvierte.

Darüber hinaus waren die Playoffs 1963 die ersten seit 1926 und die bis heute letzten, in denen kein Spiel in der Overtime entschieden wurde.

Modus Für die Playoffs qualifizierten sich die vier besten Teams der Liga. Im Halbfinale standen sich der Erste und der Dritte sowie der Zweite und der Vierte der Abschlusstabelle gegenüber. Die jeweiligen Sieger bestritten anschließend das Stanley-Cup-Finale.

Alle Serien wurden dabei im Best-of-Seven-Modus ausgetragen, das heißt, dass ein Team vier Siege zum Weiterkommen benötigte. Das höher gesetzte Team hatte dabei in den ersten beiden Spielen Heimrecht, die nächsten beiden das gegnerische Team. Sollte bis dahin kein Sieger aus der Runde hervorgegangen sein, wechselte das Heimrecht von Spiel zu Spiel. So hatte die höher gesetzte Mannschaft in den Spielen 1, 2, 5 und 7, also vier der maximal sieben Spiele, einen Heimvorteil.

Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden blieben, folgte die Overtime. Sie endete durch das erste erzielte Tor (Sudden Death).

Qualifizierte Teams (1) (2) (3) (4)

Playoff-Baum

Halbfinale (1) Toronto Maple Leafs – (3) Canadiens de Montréal

(2) Chicago Black Hawks – (4) Detroit Red Wings

Stanley-Cup-Finale (1) Toronto Maple Leafs – (4) Detroit Red Wings

Stanley-Cup-Sieger Stanley-Cup-Sieger80px|Logo der Toronto Maple LeafsToronto Maple Leafs Torhüter: Johnny Bower, Don Simmons

Verteidiger: Bobby Baun, Carl Brewer, Kent Douglas, Larry Hillman, Tim Horton, Allan Stanley

Angreifer: Chief Armstrong (C), Dick Duff, Billy Harris, Red Kelly, Dave Keon, Ed Litzenberger, John MacMillan, Frank Mahovlich, Bob Nevin, Bob Pulford, Eddie Shack, Ron Stewart Cheftrainer & General Manager: Punch Imlach

Beste Scorer Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, +/− = Plus/Minus, PIM = Strafminuten; Fett: Bestwert Spieler Team GP G A Pts +/− PIM Gordie Howe Detroit 14 7 9 16 +2 22 Norm Ullman Detroit 11 4 12 16 −1 14 Dave Keon Toronto 10 7 5 12 +10 0 Bobby Hull Chicago 5 8 2 10 −2 4 Chief Armstrong Toronto 10 3 6 9 +10 4 Alex Delvecchio Detroit 11 3 6 9 ±0 2 Red Kelly Toronto 10 2 6 8 +2 6 Pierre Pilote Chicago 6 0 8 8 −3 8 Bob Pulford Toronto 10 2 5 7 +4 14 Allan Stanley Toronto 10 1 6 7 +9 8 Tim Horton von den Toronto Maple Leafs erreichte ebenfalls eine Plus/Minus-Statistik von +10.

Beste Torhüter Die kombinierte Tabelle zeigt die jeweils drei besten Torhüter in den Kategorien Gegentorschnitt und Fangquote sowie die jeweils Führenden in den Kategorien Shutouts und Siege.

Abkürzungen: GP = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), W = Siege, L = Niederlagen, GA = Gegentore, SO = Shutouts, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GAA = Gegentorschnitt; Fett: Bestwert; Sortiert nach Gegentorschnitt.Erfasst werden nur Torhüter mit 120 absolvierten Spielminuten. Spieler Team GP Min W L GA SO Sv% GAA Johnny Bower Toronto 10 600:00 8 2 16 2 94,9 1,60 Jacques Plante Montréal 5 300:00 1 4 14 0 89,9 2,80 Terry Sawchuk Detroit 11 660:00 5 6 35 0 89,3 3,18 Glenn Hall Chicago 6 360:00 2 4 25 0 89,6 4,17

Weblinks Stanley-Cup-Playoffs 1963 auf hockey-reference.com Alle Boxscores der Playoffs auf bigmouthsports.com (PDF-Dokument, 818 kB)

#1963 Kategorie:Eishockeyveranstaltung 1963