Der Ulmer Dermatologie-Preis (bis 2010 Gottron-Just-Wissenschaftspreis) wird seit dem Jahr 1978 im (meist) dreijährigen Turnus für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der genetisch bedingten Hauterkrankungen verliehen. Teilnahmeberechtigt sind Ärzte und Naturwissenschaftler, die klinische oder grundlagenorientierte Fragestellungen an den Schnittstellen von Dermatologie und Genetik beforschen. Der Ulmer Dermatologie-Preis (früher Gottron-Just-Wissenschaftspreis) ist mit 7500 Euro dotiert (bis zum Jahr 1997 mit 20000 D-Mark, ab 2000 mit 15000 D-Mark)."Segmentale Ausbildung dermatologischer Krankheitsbilder", Meldung vom 10. Dezember 2003 auf dem Informationsdienst Wissenschaft (online), aufgerufen am 8. November 2021"Mosaizismus", Meldung vom 7. Dezember 2000 auf dem Informationsdienst Wissenschaft (online), aufgerufen am 8. November 2021 Die Auszeichnung nehmen der Oberbürgermeister der Stadt Ulm und der Präsident der Universität Ulm gemeinsam vor.

Der zunächst nach dem Genetiker Günther Just und dem Dermatologen Heinrich Adolf Gottron benannte Preis wurde 1978 vom Ulmer Hautarzt Günter Tiedemann gestiftet."Verleihung des Ulmer Dermatologie-Preises 2011", Meldung auf der Webseite der Universität Ulm, aufgerufen am 8. November 2021 Seitdem wird der Preis von einer rechtsfähigen Stiftung bürgerlichen Rechts verwaltet. Zum Stiftungsvorstand gehört neben dem Oberbürgermeister der Stadt Ulm und dem Präsidenten der Universität Ulm auch ein Vorstandsmitglied der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft.

Preisträger Bis zum Jahr 2006 wurde der Ulmer Dermatologie-Preis als Gottron-Just-Wissenschaftspreis verliehen.

1978: Thomas Krieg (München)Curriculum Vitae, Thomas Krieg auf der Webseite de rLeopoldina, aufgerufen am 8. November 2021, Ursula Feldmann (Münster), Peter Müller (München) 1980: Rudolf Happle (Münster)Meldung im Ulmer Universitätsmagazin (Seite 2), als PDF aufgerufen am 8. November 2021 sowie Dewald und Lange (Mainz) 1983: Günter W. Korting (Mainz)In Memoriam Prof. Dr. med. Günte rKorsting, Nachruf auf der Webseite der Hautklinik Mainz, aufgerufen am 8. November 2021 1984: Fritz Anders (Gießen)Uni Ulm Intern (Seite 13), als PDF aufgerufen am 8. November 2021 1987: Ingrun Anton-Lamprecht (Heidelberg) und Heiko Traupe (Münster) 1991: Ernst G. Jung (Heidelberg)"Zum 85. Geburtstag von Prof. Dr. med. Ernst Gustav Jung", auf thieme-connect.com, aufgerufen (PDF) am 8. November 2021 1994: Petra Boukamp (Heidelberg) und Bernhard Korge (Köln) 1997: Ralf Wienecke (München) und Günter Michel (Düsseldorf)"Verleihungen", Meldung im Deutschen Ärzteblatt, 1998; (PDF), aufgerufen am 8. November 2021 2000: Michael P. Schön (Magdeburg) und Arne König (Marburg) 2003: Meral Julia Arin (Köln) sowie Jorge Frank, Pamela Poblete-Gutierrez und Tonio Wiederholt (Aachen) 2006: Regina C. Betz (Bonn)Profil Regina Betz, auf academia-net.org, aufgerufen am 8. November 2021 und Holm Schneider (Innsbruck)"Vorgestellt: Prof. Holm Schneider", auf der Webseite der Medizinischen Universität Innsbruck, aufgerufen am 8. November 2021 2011: Eva Ellinghaus (Kiel) und Uwe Kornak (Berlin)"Ulmer Dermatologie-Preis", Meldung vom 5. Dezember 2011 im Portal Informationsdienst Wissenschaft (online), aufgerufen am 8. November 2021 2014: Cristina Has (Freiburg) 2017: Robert Gruber (Innsbruck) 2020: Stefanie Heilmann-Heimbach (Bonn) und Tosso Leeb (Bern) 2023: Yacine Amar (München)

Einzelnachweise

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