zentriert|250pxDer Film Gandhi ist der Film des Jahres. Bei der Oscarverleihung 1983 wird Hauptdarsteller Ben Kingsley mit dem Oscar ausgezeichnet und der Film erhält sieben weitere Oscars. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1983.

Ereignisse

13. Januar: Die Association of Austrian Filmproducers (AAFP), der Verband der österreichischen Filmproduzenten, wird gegründet. 11. April: Bei der Oscarverleihung wird Richard Attenboroughs Spielfilm Gandhi achtfach ausgezeichnet, unter anderem als Bester Film. Ben Kingsley erhält den Oscar als Bester Hauptdarsteller. 5. August: In Deutschland startet der James-Bond-Film Octopussy in den Kinos. Die Firma THX Ltd. wird von George Lucas als Zertifizierungsstelle für Kinos gegründet. Das Filmfest München findet erstmals statt. Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl 1983: Kategorie – männliche Filmstars: Gold John Travolta, Silber Sylvester Stallone, Bronze Mark Hamill Kategorie – weibliche Filmstars: Gold Jennifer Beals, Silber Sophie Marceau, Bronze Cynthia Rhodes

Top 10 der erfolgreichsten Filme In Deutschland

Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 18. November 2018):

Platz Filmtitel Besucher 1. Die Rückkehr der Jedi-Ritter 5.054.635 2. Tootsie 4.513.953 3. James Bond 007 – Octopussy 4.324.692 4. Flashdance 3.842.702 5. The Day After – Der Tag danach 3.081.077 6. Die Supernasen 2.741.323 7. Gandhi 2.520.841 8. Rambo 2.412.191 9. Das fliegende Auge 2.355.048 10. Carmen 2.191.965 Kinostarts 1983

In Nordamerika Die zehn erfolgreichsten Filme an den nordamerikanischen Kinokassen. PlatzFilmtitelEinspielergebnis1.Return of the Jedi309.306.177 $2.Terms of Endearment108.423.489 $3.Flashdance92.921.203 $4.Trading Places90.404.800 $5.WarGames79.567.667 $6.Octopussy67.893.619 $7.Sudden Impact67.642.693 $8.Staying Alive64.892.670 $9.Mr. Mom64.783.827 $10.Risky Business63.541.777 $

Filmpreise

Golden Globe Awards 1983

Am 29. Januar findet im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles die Golden-Globe-Verleihung statt.

Bestes Drama: E.T. – Der Außerirdische von Steven Spielberg Bestes Musical/Komödie: Tootsie von Sydney Pollack Bester Schauspieler (Drama): Ben Kingsley in Gandhi Beste Schauspielerin (Drama): Meryl Streep in Sophies Entscheidung Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Dustin Hoffman in Tootsie Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Julie Andrews in Victor/Victoria Bester Nebendarsteller: Louis Gossett Jr. in Ein Offizier und Gentleman Beste Nebendarstellerin: Jessica Lange in Tootsie Bester Regisseur: Richard Attenborough für Gandhi Cecil B. DeMille Award: Laurence Olivier

Oscarverleihung 1983

Die Oscarverleihung findet am 11. April im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles statt. Moderatoren sind Liza Minnelli, Dudley Moore, Richard Pryor und Walter Matthau

Bester Film: Gandhi von Richard Attenborough Bester Hauptdarsteller: Ben Kingsley in Gandhi Beste Hauptdarstellerin: Meryl Streep in Sophies Entscheidung Bester Regisseur: Richard Attenborough für Gandhi Bester Nebendarsteller: Louis Gossett Jr. in Ein Offizier und Gentleman Beste Nebendarstellerin: Jessica Lange in Tootsie Beste Filmmusik: John Williams für E.T. – Der Außerirdische Bester fremdsprachiger Film: Volver a empezar von José Luis Garci Ehrenoscar: Mickey Rooney

Internationale Filmfestspiele von Cannes 1983

Das Festival beginnt am 7. Mai und endet am 19. Mai. Die Jury unter Präsident William Styron vergibt folgende Preise:

Goldene Palme: Die Ballade von Narayama von Shōhei Imamura Bester Schauspieler: Gian Maria Volonté in Der Tod des Mario Ricci Beste Schauspielerin: Hanna Schygulla in Die Geschichte der Piera Beste Regie: Robert Bresson für Das Geld und Andrei Arsenjewitsch Tarkowski für Nostalghia Großer Preis der Jury: Monty Pythons Sinn des Lebens von Terry Jones

Internationale Filmfestspiele Berlin 1983

Das Festival beginnt am 18. Februar und endet am 1. März. Die Jury unter Präsidentin Jeanne Moreau vergibt folgende Preise:

Goldener Bär: Im Schatten der Erinnerung von Edward Bennett und Der Bienenkorb von Mario Camus Bester Schauspieler: Bruce Dern in Champions Beste Schauspielerin: Yevgeniya Glushenko in Auf eigenen Wunsch verliebt Bester Regisseur: Éric Rohmer für Pauline am Strand

Internationale Filmfestspiele von Venedig 1983

Das Festival beginnt am 31. August und endet am 11. September. Die Jury unter Präsident Bernardo Bertolucci vergibt folgende Preise:

Goldener Löwe: Vorname Carmen von Jean-Luc Godard Großer Preis der Jury: Biquefarre von Georges Rouquier Bester Darsteller: Guy Boyd, George Dzundza, David Alan Grier, Mitchell Lichtenstein, Matthew Modine und Michael Wright in Windhunde Beste Darstellerin: Darling Légitimus in Die Straße der Negerhütten

Deutscher Filmpreis 1983

Bester Film: Der Stand der Dinge von Wim Wenders Beste Regie: Peter Lilienthal für Dear Mr. Wonderful und Lutz Konermann für Aufdermauer Beste Hauptdarstellerin: Irm Hermann für Fünf letzte Tage, Nastassja Kinski für Frühlingssinfonie, Susanne Lothar für Eisenhans und Lena Stolze für Die weiße Rose Bester Hauptdarsteller: Gerhard Olschewski für Eisenhans

César 1983

Bester Film: La Balance – Der Verrat von Bob Swaim Beste Regie: Andrzej Wajda für Danton Bester Hauptdarsteller: Philippe Léotard für La Balance – Der Verrat Beste Hauptdarstellerin: Nathalie Baye für La Balance – Der Verrat Bester Nebendarsteller: Jean Carmet für Die Legion der Verdammten Beste Nebendarstellerin: Fanny Cottençon für Stern des Nordens Bester ausländischer Film: Victor/Victoria von Blake Edwards

British Academy Film Awards 1983

Bester Film: Gandhi von Richard Attenborough Beste Regie: Richard Attenborough für Gandhi Bester Hauptdarsteller: Ben Kingsley für Gandhi Beste Hauptdarstellerin: Katharine Hepburn für Am goldenen See Bester Nebendarsteller: Jack Nicholson für Reds Beste Nebendarstellerin: Rohini Hattangadi für Gandhi und Maureen Stapleton für Reds Bester fremdsprachiger Film: Christus kam nur bis Eboli von Francesco Rosi

New York Film Critics Circle Award

Bester Film: Zeit der Zärtlichkeit von James L. Brooks Beste Regie: Ingmar Bergman für Fanny und Alexander Bester Hauptdarsteller: Robert Duvall in Comeback der Liebe Beste Hauptdarstellerin: Shirley MacLaine in Zeit der Zärtlichkeit Bester Nebendarsteller: Jack Nicholson in Zeit der Zärtlichkeit Beste Nebendarstellerin: Linda Hunt in Ein Jahr in der Hölle Beste Kamera: Gordon Willis für Zelig Bester ausländischer Film: Fanny und Alexander von Ingmar Bergman

National Board of Review

Bester Film: Betrug von David Hugh Jones und Zeit der Zärtlichkeit von James L. Brooks Beste Regie: James L. Brooks für Zeit der Zärtlichkeit Bester Hauptdarsteller: Tom Conti in Furyo – Merry Christmas, Mr. Lawrence und Ruben, Ruben Beste Hauptdarstellerin: Shirley MacLaine in Zeit der Zärtlichkeit Bester Nebendarsteller: Jack Nicholson in Zeit der Zärtlichkeit Beste Nebendarstellerin: Linda Hunt in Ein Jahr in der Hölle Bester fremdsprachiger Film: Fanny und Alexander von Ingmar Bergman

Los Angeles Film Critics Association Awards

Bester Film: Zeit der Zärtlichkeit von James L. Brooks Beste Regie: James L. Brooks für Zeit der Zärtlichkeit Bester Hauptdarsteller: Robert Duvall in Comeback der Liebe Beste Hauptdarstellerin: Shirley MacLaine in Zeit der Zärtlichkeit Bester Nebendarsteller: Jack Nicholson in Zeit der Zärtlichkeit Beste Nebendarstellerin: Linda Hunt in Ein Jahr in der Hölle Bester fremdsprachiger Film: Fanny und Alexander von Ingmar Bergman Lebenswerk: Myrna Loy

Weitere Filmpreise und Auszeichnungen AFI Life Achievement Award: John Huston David di Donatello: Die Nacht von San Lorenzo (Bester italienischer Film) und Gandhi (Bester ausländischer Film) Directors Guild of America Award: Richard Attenborough für Gandhi, John Huston, Elia Kazan und Robert Wise (jeweils Preise für ihr Lebenswerk) Evening Standard British Film Award: Schwarzarbeit von Jerzy Skolimowski Gilde-Filmpreis: Die Frau nebenan von François Truffaut (Gold ausländischer Film), Die Stunde des Siegers von Hugh Hudson (Silber ausländischer Film), Fitzcarraldo von Werner Herzog (Gold deutscher Film), Céleste von Percy Adlon (Silber deutscher Film) Guldbagge: Fanny und Alexander von Ingmar Bergman Jupiter: E.T. – Der Außerirdische von Steven Spielberg (Bester Film), Ornella Muti (Beste Darstellerin), Sylvester Stallone (Bester Darsteller) Louis-Delluc-Preis: Auf das, was wir lieben von Maurice Pialat Max-Ophüls-Preis: Café Malaria von Niki List Nastro d’Argento: Die Nacht von San Lorenzo von Paolo und Vittorio Taviani und Gandhi von Richard Attenborough National Society of Film Critics Award: Tootsie von Sydney Pollack People’s Choice Award: E.T. – Der Außerirdische von Steven Spielberg (populärster Film), Burt Reynolds (populärster Schauspieler), Jane Fonda und Katharine Hepburn (populärste Schauspielerin) Preis der deutschen Filmkritik: Uliisses von Werner Nekes Toronto International Film Festival: Der große Frust von Lawrence Kasdan (Publikumspreis) Writers Guild of America Award: E.T. – Der Außerirdische (Bestes Originaldrehbuch-Drama), Tootsie (Bestes Originaldrehbuch, Komödie), Vermißt (Bestes adaptiertes Drehbuch, Drama), Victor/Victoria (Bestes adaptiertes Drehbuch, Komödie) Young Artist Award: E.T. – Der Außerirdische von Steven Spielberg (Bester Fantasyfilm), Rocky III – Das Auge des Tigers von Sylvester Stallone (Bester Familienfilm), Henry Thomas in E.T. – Der Außerirdische (Bester Darsteller), Aileen Quinn in Annie (Beste Darstellerin)

Geburtstage Januar bis März mini|125px|Kate Bosworth (* 2. Januar) mini|125px|Mélanie Laurent (* 21. Februar) mini|125px|Emily Blunt (* 23. Februar) Januar 1. Januar: Jane McGregor, kanadische Schauspielerin 2. Januar: Kate Bosworth, US-amerikanische Schauspielerin 4. Januar: Kerry Condon, irische Schauspielerin 7. Januar: Robert Ri’chard, US-amerikanischer Schauspieler 15. Januar: Lena Lauzemis, deutsche Schauspielerin 16. Januar: Caroline Frier, deutsche Schauspielerin 18. Januar: Samantha Mumba, irische Schauspielerin, Sängerin und Model 19. Januar: Samia Chancrin, deutsch-französische Schauspielerin und Regisseurin 19. Januar: David Miesmer, österreichischer Schauspieler 24. Januar: Craig Horner, australischer Schauspieler 28. Januar: Shirli Volk, deutsche Schauspielerin

Februar 5. Februar: Flo Ankah, französische Schauspielerin 11. Februar: Nicki Clyne, kanadische Schauspielerin 13. Februar: Franziska Hackl, österreichische Schauspielerin 15. Februar: Ashley Cafagna-Tesoro, US-amerikanische Schauspielerin 16. Februar: John Magaro, US-amerikanischer Schauspieler 16. Februar: Maren Rainer, deutsche Synchronsprecherin 20. Februar: Jeremy Foley, amerikanischer Schauspieler 21. Februar: Mélanie Laurent, französische Schauspielerin 23. Februar: Emily Blunt, britische Schauspielerin 23. Februar: Aziz Ansari, US-amerikanischer Schauspieler 27. Februar: Kate Mara, US-amerikanische Schauspielerin

März 1. März: Maxi Warwel, deutsche Schauspielerin 5. März: Justine Le Pottier, französische Schauspielerin 6. März: Luise Helm, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin 9. März: Karina Rasumowskaja, russische Schauspielerin 10. März: Ryu Hyun-kyung, südkoreanische Schauspielerin 10. März: Sonim Son, japanische Schauspielerin 13. März: Moritz Bürkner, deutscher Schauspieler 15. März: Sean Biggerstaff, britischer Schauspieler 27. März: Kumaran Ganeshan, deutscher Schauspieler 31. März: Melissa Ordway, US-amerikanische Schauspielerin

April bis Juni mini|125px|Jamie Chung (* 10. April) mini|125px|Adrianne Palicki (* 6. Mai)

April 1. April: Ellen Hollman, US-amerikanische Schauspielerin 1. April: Matt Lanter, US-amerikanischer Schauspieler 1. April: Matthew Linville, US-amerikanischer Schauspieler 4. April: Amanda Righetti, US-amerikanische Schauspielerin