mini|Emily Watson bei der Berlinale 2024 Emily Margaret Watson, OBE (* 14. Januar 1967 in Islington, London), ist eine britische Schauspielerin.

Leben und Karriere Obwohl ihr dreimal die Aufnahme in die Schauspielschule verweigert wurde, stieß Watson 1992 zur Royal Shakespeare Company.

Watson war 1997 für ihr Debüt in Breaking the Waves und 1999 für Hilary & Jackie – in dem sie die Cellistin Jacqueline du Pré darstellte – für einen Oscar in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin nominiert. Für Breaking the Waves wurde ihr auch der Europäische Filmpreis ebenfalls in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin verliehen. Obwohl sie fast nur im Independent-Bereich tätig ist, übernahm sie die Rolle der Reba McClane in Roter Drache, im selben Jahr spielte sie eine Nebenrolle in Equilibrium. In der englischen Synchronisation des deutschen Animationsfilms Back to Gaya sprach sie eine der Figuren, ebenso wie in Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche.

Watson ist seit 1995 mit ihrem Schauspielkollegen aus Der Boxer, Jack Waters, verheiratet und hat mit ihm eine Tochter (* 2005) und einen Sohn (* 2009).Biografie in der IMDb 2015 wurde sie mit dem Order of the British Empire ausgezeichnet.https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/391413/New_Year_Honours_List_2015.pdf, S. 46.

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen

Oscar 1997: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für Breaking the Waves 1999: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für Hilary & Jackie

Golden Globe Award 1997: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Drama für Breaking the Waves 1999: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Drama für Hilary & Jackie 2005: Nominierung als Beste Nebendarstellerin – Serie, Mini-Serie oder TV-Film für The Life and Death of Peter Sellers 2012: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Mini-Serie oder Fernsehfilm für Die Vertraute des Mörders (Appropriate Adult) 2020: Nominierung als Beste Nebendarstellerin – Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm für Chernobyl

Primetime Emmy Award 2019: Nominierung als Beste Nebendarstellerin in einer Miniserie oder Fernsehfilm für Chernobyl

Screen Actors Guild Award 1999: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für Breaking the Waves 2002: Bestes Schauspielensemble (gemeinsam mit Eileen Atkins, Bob Balaban, Alan Bates, Charles Dance, Stephen Fry, Michael Gambon, Richard E. Grand, Tom Hollander, Derek Jacobi, Kelly MacDonald, Helen Mirren, Jeremy Northam, Clive Owen, Ryan Phillippe, Kristin Scott Thomas, Maggie Smith, Geraldine Somerville, Sophie Thompson und James Wilby) für Gosford Park 2012: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin in einer Mini-Serie oder Fernsehfilm für Die Vertraute des Mörders (Appropriate Adult) 2015: Nominierung für das Beste Schauspielensemble (gemeinsam mit Eddie Redmayne, Felicity Jones, Charlie Cox, Simon McBurney und David Thewlis) für Die Entdeckung der Unendlichkeit 2020: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm oder Miniserie für Chernobyl

Satellite Award 1996: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Drama für Breaking the Waves 1998: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Drama für Hilary & Jackie 2001: Nominierung als Beste Nebendarstellerin – Komödie oder Musical für Gosford Park 2001: Beste Besetzung – Film für Gosford Park 2004: Nominierung als Beste Nebendarstellerin – Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm für The Life and Death of Peter Sellers 2011: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für Oranges and Sunshine 2013: Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Die Bücherdiebin 2019: Nominierung als Beste Nebendarstellerin – Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm für Chernobyl

Internationale Filmfestspiele Berlin 2024: Silberner Bär – Beste Nebenrolle in Small Things Like These

Weblinks

Emily Watson bei Moviepilot

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Officer des Order of the British Empire Kategorie:Träger des Europäischen Filmpreises Kategorie:Bodil-Preisträger Kategorie:Robert-Preisträger Kategorie:Person (London) Kategorie:Brite Kategorie:Engländer Kategorie:Geboren 1967 Kategorie:Frau