Saint-Georges-sur-la-Prée ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Cher in der Region Centre-Val de Loire; sie gehört zum Arrondissement Vierzon und zum Kanton Vierzon-2. Die Einwohner werden Saint-Georgeois und Saint-Georgeoises genannt.

Geographie Saint-Georges-sur-la-Prée liegt etwa 34 Kilometer westnordwestlich von Bourges am namengebenden Flüsschen Prée, der zum Fluss Cher entwässert, welcher den nördlichen Teil der Gemeinde durchquert. Umgeben wird Saint-Georges-sur-la-Prée von den Nachbargemeinden Thénioux im Norden, Méry-sur-Cher im Nordosten, Saint-Hilaire-de-Court im Osten und Südosten, Massay im Südosten und Süden, Dampierre-en-Graçay im Süden, Genouilly im Südwesten sowie Maray im Westen und Nordwesten.

Geschichte Saint-Georges-sur-la-Prée war früher für seine Ockervorkommen und die Gewinnung der Farbpigmente bekannt. Bereits 1571 unterlag der Ocker von Saint-Georges einem herrschaftlichen Monopol und wurde überregional vermarktet. Bis ins 18. Jahrhundert stammt der in Frankreich verwendete Ocker nahezu ausschließlich aus Saint-Georges.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2019Einwohner 404 401 347 367 590 601 627 607 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten mini|links|Schloss Rozay Musée de l’Ocre Schloss Rozay mit Ursprüngen aus dem 15. und 16. Jahrhundert, seit 2000 als Monument historique eingeschrieben

Literatur Le Patrimoine des Communes du Cher. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-088-4, S. 464–468.

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