Tite ist eine Kleinstadt im Südwesten Guinea-Bissaus mit 938 Einwohnern (Stand 2009). (S. 16), PDF-Abruf beim Nationalen Statistikamt INE vom 15. Dezember 2017 Sie ist Sitz des gleichnamigen Sektors mit einer Fläche von knapp 700 km² (S. 10), PDF-Abruf beim Nationalen Statistikamt INE vom 15. Dezember 2017 und 14.862 Einwohnern (Stand 2009), vornehmlich Biafada mit bedeutenden Minderheiten von Mandinka und einigen Balanta, Fulbe u. a.

Tite bietet keine besonderen Sehenswürdigkeiten, von der umliegenden Natur allgemein abgesehen.Joana Benzinho, Marta Rosa: À Descoberta da Guiné-Bissau., Afectos com Letras/EU, Pombal 2015, ISBN 978-989-20-6252-5, S. 87

Geschichte Mit einem Angriff auf die Kaserne der Portugiesischen Streitkräfte in Tite nahm die PAIGC-Guerilla im Jahr 1963 den bewaffneten Kampf auf. Damit begann der Portugiesische Kolonialkrieg auch in Guinea-Bissau, wo er bis 1974 andauerte und besonders intensiv geführt wurde.

Gliederung Der Sektor Tite besteht aus 63 Ortschaften. Zu den bedeutendsten gehören: Bissassema de Cima (1521 Einwohner in zwei Ortsteilen) Bissilão Flaque Minde (726 Einwohner) Brandão (642 Einwohner) Enxude (568 Einwohner) Foia (788 Einwohner) Iusse (663 Einwohner) Nam Balanta (540 Einwohner) Porto Djabada (1277 Einwohner in zwei Ortsteilen) Tite (938 Einwohner) die Insel Ilheu de Mancebo (91 Einwohner)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Guinea-bissauischer Sektor Kategorie:Ort in Guinea-Bissau Kategorie:Ort in Afrika Kategorie:Region Quinara