Jannulis Tembridis (; * 8. Dezember 1955 in Radebeul) ist ein deutscher Bildhauer und Maler mit griechischen Wurzeln.

Leben Tembridis ist als Kind griechischer, politischer Emigranten (siehe auch Markos-Kinder und jugendliche Patisanen) in der ehemaligen DDR geboren und aufgewachsen.Jegor Jublimov: Jubel der Woche: Tembridis, Weißbach, Wachowiak. Junge Welt, 9. Dezember 2015. Er besuchte in Dresden und Berlin (ab 1966) die Schule und machte 1974 sein Abitur an der EOS Max-Planck (jetzt Max-Planck-Gymnasium) in Berlin-Mitte. Anschließend studierte er Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin, brach das Studium kurz darauf aber wieder ab, um eine zweijährige Steinmetzlehre in Berlin zu absolvieren.Jannulis Tembridis. BVBK Brandenburg; abgerufen am 15. Dezember 2017.

Von 1980 bis 1986 studierte er an der Kunsthochschule Weißensee Bildhauerei. Seit 1986 arbeitet er als freier Künstler in Berlin und Brandenburg (Wulkow bei Booßen).Gerd Markert: Suche nach Verborgenem. Märkische Oderzeitung, 14. August 2009. Er ist Mitglied des Brandenburgischen Verbands Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V. (BVBK). Er besitzt die griechische und deutsche Staatsbürgerschaft.

Tembridis arbeitet in Granit, Marmor und Sandstein und mit keramischem Ton und experimentiert auch mit anderen Materialien und hat auch ein umfängliches malerisches Werk.

Auszeichnungen 2002: „Mythos Europa“, 3. Preis des Bundesverbands Bildender Künstler (BBK) 2003: 1. Preis und Ausführungszuschlag für Entwurf „Odysseus Point“ 2008: Brandenburgischer Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung in der Kategorie „Plastik“Josefine Jahn: Jannulis Tembridis stellt in Wulkow aus. Kunstbegeisterte Dorfbewohner. Märkische Oderzeitung, 12. September 2017.

Werke im öffentlichen Raum 1986–1988: Frau mit Taube, Findling, Seelow 1988–1990: Liebespaar, Sandstein, Neutrebbin 1990–1991: Agapi, Sandstein, Wulkow bei Booßen 1989–1992: Stadtstele Prenzlau, Kalksteinsäule auf dem Marktplatz gegenüber der Marienkirche in Prenzlau, Uckermark 2012 – WiederaufstellungPrenzlau. In: Bernd Wurlitzer: Brandenburg: Potsdam, Havelland, Spreewald. ADAC Verlag, 2006, S. 59. ISBN 3-899-05430-X 1990: Leibniz-Portrait, Bronze, Akademie der Wissenschaften, Berlin 1995: Findlingskopf an der Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg 1998: Orama-Gruppe (6 Findlinge), Kita Nr. 9, Berlin-Französisch BuchholzEine Hommage an Käthe Kollwitz. Skulpturenausstellung in der Franziskanerklosterkirche lädt zum Verweilen. Neues Deutschland, 14. Juli 1995. 2010: Odysseus Point und Findlingsartefakte (12 Findlinge), Athene-Grundschule, Berlin-Lichterfelde

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