Die eiszeitlich durch Gletscher geformte Mała Sucha Dolina ist ein Tal in der polnischen Westtatra in der Woiwodschaft Kleinpolen. Es befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Kościelisko im Powiat Tatrzański.

Geographie Das Tal ist ein Seitental der Dolina Chochołowska.

Etymologie Der Name lässt sich übersetzen als „Kleines trockenes Tal“.

Flora und Fauna Das Tal liegt unterhalb der Baumgrenze und wird von Nadelwald bewachsen. Das Tal ist Rückzugsgebiet für zahlreiche Säugetiere und Vogelarten.

Klima Im Tal herrscht Hochgebirgsklima.

Geschichte Am Taleingang befindet sich ein Grab von neun am 27. Dezember 1939 von der Gestapo erschossenen Polen. Die Erschießung war eine der ersten Exekutionen im Podhale.

Literatur Zofia Radwańska-Paryska, Witold Henryk Paryski, Wielka encyklopedia tatrzańska, Poronin, Wyd. Górskie, 2004, ISBN 83-7104-009-1. Tatry Wysokie słowackie i polskie. Mapa turystyczna 1:25.000, Warszawa, 2005/06, Polkart ISBN 83-87873-26-8.

Weblinks

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