Alexander Wissarionowitsch Abascheli (; geb. in Satschotschio, Russisches Kaiserreich; gest. 29. September 1954 in Tiflis, Georgische SSR), wirklicher Name Isaak Tschotschia (), war ein georgisch-sowjetischer Dichter.
Leben und Werk Abascheli war an der Russischen Revolution von 1905 beteiligt.
In seinen frühen Jahren wurde Abaschelis Schaffen vom Symbolismus geprägt (Gedichtsammlung , „Das Gelächter der Sonne“, 1913). Die sozialistischen Umwälzungen in Georgien übten einen entscheidenden Einfluss auf seine Poesie aus. In seinen Versen „Die Nacht von Tiflis“ (1926), „Dichter“ (1929), „Lyrik und Gärtner“, „Oktoberdonner“ (1937), „Versgeburt“, „Heimat“ (1938) und anderen zeigte Abascheli die Wesensmerkmale der neuen Ära auf. In den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges schrieb er unter anderem die Gedichte „Brief an die Mutter“, „Stalingrad“ und „Der Chewsurische Panzersoldat“. Abaschelis Poesie war der Freundschaft von Menschen und der Vertiefung sozialistischer Beziehungen gewidmet, was am deutlichsten in den Gedichten „Lenins Herz“, „Neues Georgien“, „Der Oktoberstern strahlt“, „Ukraine“ und „Die Kremltürme“ zum Tragen kommt.
Er gab die vollständig gesammelten Werke von Wascha-Pschawela heraus. Zusammen mit Grigol Abaschidse verfasste er den Text zur Nationalhymne der Georgischen SSR. Abascheli ist auch als Autor des ersten georgischen Science-Fiction-Romans „Eine Frau im Spiegel“ (, 1933) bekannt.
Auszeichnungen 1944: Orden des Roten Banners der Arbeit
Weblinks Eintrag im Biographischen Lexikon von Georgien (georgisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Lyrik Kategorie:Science-Fiction-Literatur Kategorie:Literatur des Symbolismus Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Georgisch) Kategorie:Träger des Ordens des Roten Banners der Arbeit Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Georgier Kategorie:Geboren 1884 Kategorie:Gestorben 1954 Kategorie:Mann