mini|hochkant|Kerstin Kunze (1990)Bild aus Erich Krüger: Die Geschichte der Essener Schachgesellschaft 04 Teil II: 1967–1993, S. 71–74, Bochum und Essen 2018 Kerstin Kunze (* 23. August 1971) ist eine deutsche Schachspielerin.

Schachliche Erfolge Fünfzehnjährig nahm Kerstin Kunze zum ersten Mal an einer deutschen Schachmeisterschaft der Frauen teil. Es war Februar 1987 bei der DDR-Meisterschaft der Frauen in Glauchau, als Iris Bröder gewann.36. Deutsche Damenmeisterschaft der DDR Februar 1987 in Glauchau auf TeleSchach (Kreuztabelle und sämtliche Partien) Kerstin Kunze erzielte 50 Prozent bei einem internationalen Damenturnier im Oktober 1987 in Halle (Saale), das Svetlana Prudnikova gewann.Internationales Damenturnier 1987 in Halle auf 365Chess (englisch) mit Endstand und sämtlichen Partien Sie nahm 1988 in Stralsund an der DDR-Meisterschaft der Frauen teil, als Antje Riedel gewann.37. Deutsche Damenmeisterschaft der DDR 1988 in Stralsund auf TeleSchach Im Februar 1989 wurde sie DDR-Meisterin in Zittau.38. Deutsche Damenmeisterschaft der DDR, Februar 1989 in Zittau auf TeleSchach

Es folgten weitere Turniere: 1989 Europameisterschaft U18w, die Swetlana Matwejewa gewann.Europameisterschaft U18w in Straszecin 1989 auf 365Chess (englisch) mit Endstand und sämtlichen Partien 1989 Internationales Frauenturnier in Dresden.Certificate of Title Result Kerstin Kunze auf FIDE 1990 DDR-Meisterschaft der Frauen in Bad Blankenburg, die Gundula Nehse gewann.39. Deutsche Damenmeisterschaft der DDR vom 7. bis 17. Februar 1990 in Blankenburg auf TeleSchach 1990 Internationales Frauenturnier in Dresden, das Soja Leltschuk gewann.Internationales Frauenturnier 1990 in Dresden auf 365Chess (englisch) mit Endstand und sämtlichen Partien 1990 Weltmeisterschaft der Mädchen U20 in Santiago de Chile, die Ketino Kachiani gewann.Weltmeisterschaft U20w in Santiago 1990 auf 365Chess (englisch) 1991 Zonenturnier der Frauen in Graz, das Tatjana Lematschko gewann.Zonenturnier der Frauen 1991 in Graz auf 365Chess (englisch) mit Endstand und sämtlichen Partien 1992 Internationales Frauenturnier in Dresden, das Margarita Voiska gewann.Internationales Frauenturnier 1992 in Dresden auf 365Chess (englisch) mit Endstand und sämtlichen Partien 1993 nahm sie am elften Berliner Sommer teil, als Karen Movsesjan gewann.

Mannschaftsturniere Bei der deutschen Frauenbundesliga spielte sie in den Spielsaisons 1991/92 für den TSV Schott Mainz, 1992/93 für den USV Potsdam, 1994/95 und 1995/96 für den Dresdner SC, 1996/97 und 1999/2000 für den SV Chemie Guben, 2000/01 für den SC Leipzig-Gohlis, sowie 2007/08, 2009/10 und 2010/11 für den SAV Torgelow.

Sie gewann mit dem Dresdner SC in der Saison 1994/95 die Frauenbundesliga und mit dem USV Potsdam die deutsche Frauen-Mannschaftsmeisterschaft 2012 im Blitzschach.

Im allgemeinen Spielbetrieb spielt Kunze in der Saison 2022/23 für den ESV Nickelhütte Aue, in der Vergangenheit war sie für den VBSF Cottbus und die Schachfreunde Schwerin aktiv.

Sonstiges Den Titel Internationaler Meister der Frauen erhielt sie von der FIDE im Jahr 2003. Die drei Normen hierfür erlangte sie 1989 in Zittau bei der DDR-Meisterschaft der Frauen, 1989 in Dresden bei einem internationalen Frauenturnier und in der Frauenbundesliga 1999/2000.

Ihre höchste Elo-Zahl 2215 erreichte sie im Juli 1989.

Quellen Deutsche Meisterschaften der Frauen auf TeleSchach

Weblinks

Die 1. Mannschaft des SAV Torgelow in der Spielsaison 2007/08 abgerufen am 9. Dezember 2017

Einzelnachweise

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