Rolf Vogel (* 27. August 1922 in Chemnitz; † 8. Februar 2017 in Oelsnitz/Erzgeb.) war ein deutscher Bergingenieur und Werkdirektor.
Leben und Wirken Vogel begann 1945 seine Berufstätigkeit als Bergmann im Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier. 1946 nahm er ein Studium an der Bergakademie Freiberg auf, das er 1951 als Diplom-Bergingenieur abschloss. Nachfolgend übernahm er verschiedene Leitungstätigkeiten im Steinkohlenbergbau. Seit 1963 war er Werkdirektor des VEBSteinkohlenwerk Oelsnitz/Erzgebirge. 1968 wurde er mit dem Aufbau des Bergbau-Nachfolgebetriebes Karl-Liebknecht-Werk als Werk 5 des VEB Buchungsmaschinenwerk Karl-Marx-Stadt im Kombinat Zentronik als Betriebsteildirektor betraut.
Nach dem Renteneintritt 1986 setzte sich Vogel zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und seit 1990 ehrenamtlich für die Erhaltung und Förderung des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge sowie die Bewahrung und Weitergabe bergmännischer Traditionen ein. Dazu gründete er mit Gleichgesinnten den Verein der Freunde und Förderer des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge e.V., die heutige Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers. Vogel verfasste ein Standardwerk über das Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier.
Ehrungen
Verdienter Bergmann der Deutschen Demokratischen Republik 1965.
Werke
Literatur Bergglöckchen Nr. 1/2017, Zeitschrift des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine
Kategorie:Bergbauingenieur Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1922 Kategorie:Gestorben 2017 Kategorie:Mann