Die Fischbeuschelsuppe, auch Wiener Karpfenbeuschelsuppe, ist eine Fischsuppe bestehend aus verschiedenen Teilen des Karpfens, insbesondere der Innereien. Es handelt sich um ein traditionelles Gericht der Wiener Küche.Kulinarisches Erbe Österreich: , abgerufen am 7. Dezember 2017 Beuschel bezeichnet die oberen Eingeweide eines geschlachteten Tieres.

Die Suppe ist vor allem rund um Weihnachten ein übliches Gericht.Die Presse: Kulinarische Weihnachtsbräuche, 21. Dezember 2013, abgerufen am 14. Dezember 2017.

Zubereitung Die Fischbeuschelsuppe wird bereits 1790 und 1810 von Gartler/Hikmann in der Kategorie Fastensuppe beschrieben.Kulinarisches Erbe Österreich: , abgerufen am 7. Dezember 2017

Es gibt vielfältige Möglichkeiten der Zubereitung. Die einen empfehlen Karkassen, Kopf und Rogen vom Karpfen, der Haubenkoch Reinhard Gerer nur Filet und Rogen, verwendet aber Thymian, ein bisschen Mehl, Rotwein zum Kochen und Rotweinessig zum Abschmecken.Eva Deissen (Hg.): Neue Kronen Zeitung Kochbuch, Verlag Carl Ueberreuter, Wien 1991, Seite 15 (Rezept von Reinhard Gerer) Franz Maier-Bruck verwendet Kopf, Schwanzstück, Gräten und Rogen des Karpfen, aber auch Gräten eines Zanders, ebenfalls Thymian, Mehl und Rotwein, aber auch Sauerrahm, Zitronensaft und Petersilie.Franz Maier-Bruck: Klassische Österreichische Küche, Seehamer Verlag GmbH, Weyarn, 2003, S. 110 Nahezu dieselbe Rezeptur – allerdings ohne Zander-Gräten – findet sich in einem Krone-Kochbuch aus den 1960er Jahren.Das Kronen-Zeitung-Kochbuch, Wien o. J. [1960er Jahre], Herstellung: Carl Ueberreuter und Thomas F. Salzer, Seite 14

Traditionell wird mit Petersilie und gerösteten Semmelwürfeln angerichtet.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft: Karpfen, abgerufen am 8. Dezember 2017

Einzelnachweise

Kategorie:Suppe Kategorie:Wiener Küche Kategorie:Fischgericht