mini|Innenansicht von St. Paul In der Liste der Kulturdenkmale in Boxberg (Heidelberg) sind alle unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmale des Heidelberger Stadtteils Boxberg aufgelistet, die in der Denkmaltopographie Stadtkreis Heidelberg. (= Teilband 1 und 2 der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Baden-Württemberg Band II.5.1, herausgegeben von Melanie Mertens. Jan Thorbecke Verlag 2013) verzeichnet sind. In der Stadt Heidelberg befinden sich rund 2900 denkmalgeschützte Gebäude.Denkmalschutz
Sie ist auf dem Stand von 2012/13 und verzeichnet sind die nachfolgenden unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmäler.
Diese Liste ist nicht rechtsverbindlich. Eine rechtsverbindliche Auskunft ist lediglich auf Anfrage bei der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Heidelberg erhältlich.Bauaufsicht und Untere Denkmalschutzbehörde, abgerufen am 4. Dezember 2017.
Allgemein
Boxberg – Waldparksiedlung und Stadtteil von Heidelberg Der Boxberg ist ein relativ neuer Stadtteil von Heidelberg. Er liegt zwischen 210 und im Süden von Heidelberg am Westhang des Königstuhlmassivs über Heidelberg-Rohrbach, nördlich des Stadtteils Emmertsgrund. Er hat eine Fläche von 54 ha und dehnt sich 1350 m in Nord-Süd-Richtung und 600 m in Ost-West-Richtung aus. Der Boxberg war zunächst eine durch die damals noch selbstständige Gemeinde Rohrbach (heute Stadtteil Rohrbach) vorgenommene Rodung, die landwirtschaftlich genutzt und im Osten durch Wald begrenzt wurde. Die Waldgrenze verläuft noch heute entlang der Straße „Am Waldrand“. 1930 legte man dort einen Waldsportplatz an, an dessen Stelle sich heute die Sportanlage des TB Rohrbach-Boxberg befindet.
Die Planungen für die Waldparksiedlung Boxberg begannen in den 1950er Jahren und umfassten die Wiesengrundstücke und Teile des sich daran anschließenden Waldes. Bereits im Flächennutzungsplan von 1957 ist das Gebiet des Boxberges als Wohnbaufläche ausgewiesen. Der Bebauungsplan wurde am 28. April 1960 vom Gemeinderat beschlossen. Die Vorgaben lauteten, Wohnungen für 6.000 Einwohner mit der notwendigen Infrastruktur zu schaffen, ohne das Landschaftsbild in seinen Grundzügen zu stören: Höhergeschossige Wohnungen wurden in den Waldbereich und Einfamilienwohnhäuser auf die nach Rohrbach gelegenen Wiesenstücke gebaut. Im Oktober 1962 bezogen die ersten Mieter die Wohnungen in den Häusern an der Forstquelle.
Kulturdenkmale in Boxberg
Literatur Stadtkreis Heidelberg. (= Teilband 1 und 2 der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Baden-Württemberg Band II.5.1) Herausgegeben von Melanie Mertens. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2013, ISBN 978-3-7995-0426-3.
Einzelnachweise
Siehe auch
Waldparkschule – Städtische Gemeinschaftsschule in Boxberg
Weblinks
Boxberg !Kulturdenkmale