Als Eliteschüler des Sports werden seit 2009 jährlich Schüler vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Sparkassen-Finanzgruppe ausgezeichnet, die besondere sportliche Leistungen erbracht haben und zugleich durch ihre Persönlichkeit Vorbilder für die Schüler an den Eliteschulen des Sports sein sollen.
Auswahl Kriterien Die Eliteschüler des Sports zeichnen sich durch überragende sportliche Leistungen aus. Dabei spielt neben Nominierungen für Nationalmannschaften, internationalen Erfolgen und Bestleistungen auch der hohe Trainingsaufwand eine Rolle. Zielstrebigkeit, ein professionelles Engagement und gute schulische Leistungen sind ebenfalls entscheidende Gründe für eine Auszeichnung. Durch ihre Persönlichkeit sind sie darüber hinaus für die anderen Schüler Vorbilder. Als weitere Faktoren werden besondere Leistungen, wie etwa große Leistungssprünge, ein gelungenes Comeback nach Verletzungen, großer finanzieller Eigenaufwand oder soziales Engagement herangezogen. Die „Eliteschüler des Sport“ haben zudem eine gute Perspektive hinsichtlich erfolgreicher Teilnahmen an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften.
Verfahren An jeder Eliteschule des Sports wird in Abstimmung mit dem Olympiastützpunkt durch Wahl oder eine Jury ein Schüler nominiert und bis zum 15. September jeden Jahres dem DOSB gemeldet. Anschließend entscheidet der Arbeitskreis „Eliteschulen des Sports“ über den oder die bundesweiten Gewinner. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen des Neujahrsempfangs des DOSB. Die Preisträger erhalten Stipendien in Höhe von 5000 Euro für Platz eins sowie jeweils 3000 Euro für die Plätze zwei und drei.
Gewinner 2009: Franziska Weber (Kanurennsport) – Potsdam und Marie-Sophie Hindermann (Turnen) – Stuttgart 2010: Johannes Rydzek (Nordische Kombination) – Oberstdorf 2011: Gesa Felicitas Krause (Leichtathletik-Hindernislauf) – Frankfurt a. M. und Tom Liebscher (Kanurennsport) – Dresden 2012: Saskia Langer (Rennrodeln) – Oberwiesenthal 2013: Tom Kierey (Para-Kanurennsport) – Berlin (Flatow-Oberschule)
2014: Andreas Wellinger (Skispringen) – Berchtesgaden Tina Punzel (Wasserspringen) – Dresden Laura Lindemann (Triathlon) – Potsdam
2015: Pauline Grabosch – Kaiserslautern und Emma Hinze (Bahnradsport) – Cottbus Jessica Tiebel (Rennrodeln) – Altenberg Maxine Wolters (Schwimmen) – Hamburg
2016: Max Heß (Leichtathletik-Dreisprung) – Chemnitz Johannes Hintze (Schwimmen) – Potsdam Pauline Tratz (Turnen) – Karlsruhe
2017: Tabea Alt (Turnen) – Stuttgart Lou Massenberg (Wasserspringen) – Berlin (SLZB) Marlene Galandi (Judo) – Potsdam
2018: Leni Wildgrube (Leichtathletik-Stabhochsprung) – Potsdam Jakob Thordsen (Kanurennsport) – Hannover Lara Lessmann (BMX) – Berlin (Flatow-Oberschule)
2019: Andrea Herzog (Kanuslalom) – Leipzig Alessa-Catriona Pröpster (Bahnrad) – Kaiserslautern Isabel Gose (Schwimmen) – Heidelberg
2020: Max Ewald/Jakob Jannusch (Rennrodeln) – Oberhof Lukas Nydegger (Skeleton) – Berchtesgaden Alexander Czudaj (Bobsport) – Dresden
2021: Taliso Engel (Para-Schwimmen) – Nürnberg Lena Hentschel (Wasserspringen) – Dresden Anna Monta Olek (Judo) – Hannover
2022: Linn Kazmaier (Para-Ski Nordisch) – Freiburg i. Br. Marius Karges – Frankfurt a. M. und Mika Sosna (Leichtathletik-Diskuswurf) – Hamburg Bruno Keßler (Bahnradsport) – Leipzig
2023: Hedi Kliemke (Kanurennsport) – Potsdam Tristan Sommerfeldt (Nordische Kombination) – Oberwiesenthal Tebbe Möller (3×3-Basketball) – Hannover
2024: Mira Jeanne Maack (Para-Schwimmen) – Berlin (SLZB) Julia Tannheimer (Biathlon) – Furtwangen Ella Obeta (Leichtathletik-Hochsprung) – Nürnberg
Weblinks Vom Nachwuchs das Beste Informationen zur Auszeichnung auf der Website des DOSB.
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