zentriert|350x260pxWoody Allen erhält für seinen Film Der Stadtneurotiker in diesem Jahr einen Oscar für die beste Regie und das beste Originaldrehbuch. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1978.
Ereignisse 9. Februar: Der Film Krieg der Sterne startet in den deutschen Kinos. 1. März: In der Nacht auf den 2. März wird der Sarg des Filmkomikers Charlie Chaplin vom Schweizer Friedhof Corsier-sur-Vevey gestohlen, um Lösegeld zu erpressen. 16. September: Die Dreharbeiten zu Das Leben des Brian von Monty Python beginnen. 25. Oktober: Uraufführung von Halloween – Die Nacht des Grauens (Regie: John Carpenter). Dieser Film gilt als Wegbereiter des Slasherfilm-Subgenres. Das erste Sundance Film Festival findet, noch unter dem Namen „Utah/US Film Festival“, statt. Der US Supreme Court veröffentlicht eine Liste von Worten, die in Filmen nicht gesagt werden sollten. Nach Differenzen mit dem Mutterunternehmen Transamerica Corporation verlassen die Manager Arthur Krim, Robert Benjamin und Eric Pleskow das Filmunternehmen United Artists und gründen die Orion Pictures Corporation. Januar – Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl werden vorgestellt: Kategorie – männliche Filmstars: Gold Pierre Brice, Silber Leif Garrett, Bronze Terence Hill Kategorie – weibliche Filmstars: Gold Nastassja Kinski, Silber Uschi Glas, Bronze Romy Schneider
Top 10 der erfolgreichsten Filme In Deutschland
Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 24. November 2018):
Platz Filmtitel Besucher 1. Krieg der Sterne 8.021.000 2. Zwei sind nicht zu bremsen 4.900.000 3. Grease 5.300.000 4. Sie nannten ihn Mücke 4.450.000 5. Nur Samstag Nacht 4.300.000 6. Die Wildgänse kommen 3.900.000 7. Convoy 3.600.000 8. Unheimliche Begegnung der dritten Art 3.300.000 9. Plattfuß in Afrika 3.150.000 10. Der Querkopf 3.100.000 Kinostarts 1978
In den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Grease159.978.8702.Superman134.218.0183.National Lampoon’s Animal House120.091.1234.Every Which Way but Loose85.196.4855.Heaven Can Wait81.640.2786.Hooper78.000.0007.Jaws 277.737.2728.Revenge of the Pink Panther49.579.2699.The Deer Hunter48.979.32810.Halloween47.000.000
Filmpreise
Golden Globe Award
Am 28. Januar findet im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles die Golden-Globe-Verleihung statt.
Bestes Drama: Am Wendepunkt von Herbert Ross Bestes Musical/Komödie: Der Untermieter von Herbert Ross Bester Schauspieler (Drama): Richard Burton in Equus – Blinde Pferde Beste Schauspielerin (Drama): Jane Fonda in Julia Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Richard Dreyfuss in Der Untermieter Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Diane Keaton in Der Stadtneurotiker und Marsha Mason in Der Untermieter Bester Nebendarsteller: Peter Firth in Equus – Blinde Pferde Beste Nebendarstellerin: Vanessa Redgrave in Julia Bester Regisseur: Herbert Ross für Am Wendepunkt Cecil B. DeMille Award: Red Skelton
Oscarverleihung 1978
Die Oscarverleihung fand am 3. April im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles statt.
Bester Film: Der Stadtneurotiker von Charles H. Joffe Bester Hauptdarsteller: Richard Dreyfuss in Der Untermieter Beste Hauptdarstellerin: Diane Keaton in Der Stadtneurotiker Bester Regisseur: Woody Allen für Der Stadtneurotiker Bester Nebendarsteller: Jason Robards in Julia Beste Nebendarstellerin: Vanessa Redgrave in Julia Beste Kamera: Vilmos Zsigmond für Unheimliche Begegnung der dritten Art Bestes Szenenbild: Jonathan Barry, Norman Reynolds, Leslie Dilley, Roger Christian für Krieg der Sterne (Star Wars) Beste Filmmusik: John Williams für Krieg der Sterne (Star Wars) Bester Song: „You Light Up My Life“ aus Stern meines Lebens (You Light Up My Life) – Joseph Brooks Bester fremdsprachiger Film: Madame Rosa von Moshé Mizrahi (Frankreich) Ehrenoscar: Margaret Booth
Internationale Filmfestspiele von Cannes 1978
Das Festival beginnt am 16. Mai und endet am 30. Mai. Die Jury unter Präsident Alan J. Pakula vergibt folgende Preise:
Goldene Palme: Der Holzschuhbaum von Ermanno Olmi Bester Schauspieler: Jon Voight in Coming Home – Sie kehren heim Beste Schauspielerin: Jill Clayburgh in Eine entheiratete Frau und Isabelle Huppert in Violette Nozière Beste Regie: Nagisa Ōshima für Im Reich der Leidenschaft
Internationale Filmfestspiele Berlin 1978
Das Festival beginnt am 22. Februar und endet am 5. März. Die Jury unter Präsidentin Patricia Highsmith vergibt folgende Preise:
Goldener Bär: Las Truchas von José Luis García Sánchez Bester Schauspieler: Craig Russell in Ausgeflippt Beste Schauspielerin: Gena Rowlands in Opening Night Bester Regisseur: Georgi Djulgerow für Der Vorteil
Deutscher Filmpreis
Bester Film: Die gläserne Zelle von Hans W. Geißendörfer Beste Regie: Rainer Werner Fassbinder für Despair – Eine Reise ins Licht und Wim Wenders für Der amerikanische Freund Beste Hauptdarstellerin: Tina Engel für Das zweite Erwachen der Christa Klages Bester Hauptdarsteller: Peter Kern für Flammende Herzen und Hitler, ein Film aus Deutschland und Rio Reiser für Johnny West
César
Bester Film: Providence von Alain Resnais Beste Regie: Alain Resnais für Providence Bester Hauptdarsteller: Jean Rochefort für Der Haudegen Beste Hauptdarstellerin: Simone Signoret für Madame Rosa Bester Nebendarsteller: Jacques Dufilho für Der Haudegen Beste Nebendarstellerin: Marie Dubois für Lohn der Giganten Bester ausländischer Film: Ein besonderer Tag von Ettore Scola
British Academy Film Award
Bester Film: Der Stadtneurotiker von Woody Allen Beste Regie: Woody Allen für Der Stadtneurotiker Bester Hauptdarsteller: Peter Finch für Network Beste Hauptdarstellerin: Diane Keaton für Der Stadtneurotiker Bester Nebendarsteller: Edward Fox für Die Brücke von Arnheim Beste Nebendarstellerin: Geraldine Chaplin für Willkommen in Los Angeles
New York Film Critics Circle Award
Bester Film: Die durch die Hölle gehen von Michael Cimino Beste Regie: Terrence Malick für In der Glut des Südens Bester Hauptdarsteller: Jon Voight in Coming Home – Sie kehren heim Beste Hauptdarstellerin: Ingrid Bergman in Herbstsonate Bester Nebendarsteller: Christopher Walken in Die durch die Hölle gehen Beste Nebendarstellerin: Maureen Stapleton in Innenleben Bester ausländischer Film: Brot und Schokolade von Franco Brusati
National Board of Review
Bester Film: In der Glut des Südens von Terrence Malick Beste Regie: Ingmar Bergman für Herbstsonate Bester Hauptdarsteller: Laurence Olivier in The Boys from Brazil und Jon Voight in Coming Home – Sie kehren heim Beste Hauptdarstellerin: Ingrid Bergman in Herbstsonate Bester Nebendarsteller: Richard Farnsworth in Eine Farm in Montana Beste Nebendarstellerin: Angela Lansbury in Tod auf dem Nil Bester fremdsprachiger Film: Herbstsonate von Ingmar Bergman
Los Angeles Film Critics Association Awards
Bester Film: Coming Home – Sie kehren heim von Hal Ashby Beste Regie: Michael Cimino für Die durch die Hölle gehen Bester Hauptdarsteller: Jon Voight in Coming Home – Sie kehren heim Beste Hauptdarstellerin: Jane Fonda in Coming Home – Sie kehren heim und Eine Farm in Montana Bester Nebendarsteller: Robert Morley in Die Schlemmer-Orgie Beste Nebendarstellerin: Maureen Stapleton in Innenleben und Mona Washbourne in Stevie Bester fremdsprachiger Film: Madame Rosa von Moshé Mizrahi Lebenswerk: Orson Welles
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen AFI Life Achievement Award: Henry Fonda David di Donatello: In nome del papa re, Ein Mann aus Eisen und Stahl (Bester italienischer Film) und Unheimliche Begegnung der dritten Art (Bester ausländischer Film) Deutscher Kritikerpreis: Josef Rödl Directors Guild of America Award: Woody Allen für Der Stadtneurotiker, David Butler (Lebenswerk) Evening Standard British Film Award: Die Brücke von Arnheim von Richard Attenborough Gilde-Filmpreis: Der Stadtneurotiker von Woody Allen (Bester ausländischer Film) und Der Mädchenkrieg von Alf Brustellin und Bernhard Sinkel (Bester deutscher Film) Louis-Delluc-Preis: Das Geld der anderen von Christian de Chalonge Nastro d’Argento: Padre Padrone – Mein Vater, mein Herr von Paolo und Vittorio Taviani und Julia von Fred Zinnemann National Society of Film Critics Award: Der Stadtneurotiker von Woody Allen People’s Choice Award: Krieg der Sterne von George Lucas (populärster Film), John Wayne (populärster Schauspieler), Barbra Streisand (populärste Schauspielerin) Polnisches Filmfestival Gdynia: Pasja von Stanisław Różewicz und Ohne Betäubung von Andrzej Wajda Preis der deutschen Filmkritik: Der kleine Godard von Hellmuth Costard Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián: Alambrista von Robert M. Young Toronto International Film Festival: Girlfriends von Claudia Weill (Publikumspreis) Writers Guild of America Award: Am Wendepunkt (Bestes Originaldrehbuch, Drama), Der Stadtneurotiker (Bestes Originaldrehbuch, Komödie), Julia (Bestes adaptiertes Drehbuch, Drama), Oh, Gott (Bestes adaptiertes Drehbuch, Komödie)
Geburtstage
Januar bis März mini|125px|January Jones (* 5. Januar) mini|125px|Ashton Kutcher (* 7. Februar) mini|125px|Matthew Goode (* 3. April) mini|125px|James Franco (* 19. April) mini|125px|Malin Åkerman (* 12. Mai) mini|125px|Jason Biggs (* 12. Mai) mini|125px|Daniel Brühl (* 16. Juni) mini|125px|Zoë Saldaña (* 19. Juni) mini|125px|Topher Grace (* 12. Juli) mini|125px|Michele Rodriguez (* 12. Juli) mini|125px|Josh Hartnett (* 21. Juli) mini|125px|Malin Crépin (* 22. August) mini|125px|Shannyn Sossamon (* 3. Oktober) mini|125px|Jodi Lyn O’Keefe (* 10. Oktober) mini|125px|Alexandra Maria Lara (* 12. November) mini|125px|Delphine Chanéac (* 14. November) mini|125px|Rachel McAdams (* 17. November) mini|125px|Lauren German (* 29. November) mini|125px|Gael García Bernal (* 30. November) mini|125px|Katie Holmes (* 18. Dezember)
Januar 1. Januar: Vidya Balan, indische Schauspielerin 1. Januar: Nina Bott, deutsche Schauspielerin und Sängerin 5. Januar: January Jones, US-amerikanische Schauspielerin 5. Januar: America Olivo, US-amerikanische Schauspielerin 14. Januar: Kuno Becker, mexikanischer Schauspieler 14. Januar: Sage Brocklebank, kanadischer Schauspieler 15. Januar: Eddie Cahill, US-amerikanischer Schauspieler 20. Januar: Lucie Muhr, deutsche Schauspielerin 20. Januar: Omar Sy, französischer Schauspieler und Komiker 21. Januar: Edita Malovčić, österreichische Schauspielerin und Singer-Songwriter 24. Januar: Kristen Schaal, US-amerikanische Schauspielerin, Autorin und Komikerin 24. Januar: Mark Hildreth, kanadischer Schauspieler und Musiker 26. Januar: Kelly Stables, US-amerikanische Schauspielerin 27. Januar: Viola Wedekind, deutsche Schauspielerin
Februar 2. Februar: Rich Sommer, US-amerikanischer Schauspieler 2. Februar: Bárbara Mori, uruguayisch-mexikanische Schauspielerin 3. Februar: Eliza Schneider, US-amerikanische Schauspielerin und Synchronsprecherin 7. Februar: Ashton Kutcher, US-amerikanischer Schauspieler und Showmoderator 10. Februar: Suzanne Davis, US-amerikanische Schauspielerin 11. Februar: Lymari Nadal, puerto-ricanische Schauspielerin 20. Februar: Lauren Ambrose, US-amerikanische Schauspielerin 20. Februar: Jay Hernández, US-amerikanischer Schauspieler 20. Februar: Julia Jentsch, deutsche Schauspielerin 24. Februar: Nicole Lyn, kanadische Schauspielerin 28. Februar: Geoffrey Arend, US-amerikanischer Schauspieler
März 1. März: Jensen Ackles, US-amerikanischer Schauspieler 1. März: Sarah Jung, österreichische Schauspielerin 3. März: Aarti Mann, US-amerikanische Schauspielerin 3. März: Magdalena Mielcarz, polnische Schauspielerin 3. März: Tanishaa Mukerji, indische Schauspielerin 8. März: Nick Zano, US-amerikanischer Schauspieler und Model 16. März: Brooke Burns, US-amerikanische Schauspielerin